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Lokalsport
Wasserballer des DSC 98 verpassen den EM-Gewinn

Düsseldorf. Mit einer Riesenüberraschung endete in der Altersklasse 60+ die Wasserball-EM in Rijeka (Kroatien). Die Senioren des DSC 98 waren als amtierender Welt- und Europameister zur Adriaküste gereist und galten nach vier Europatiteln als klarer Favorit für Meisterschaft Nummer fünf. Am Ende der einwöchigen EM mussten sich die Düsseldorfer aber mit dem zweiten Platz hinter Euro Sporting Rome (Italien) zufrieden geben.

In der Vorrunde hatten die Altmeister des DSC 98 noch alle Gegner besiegt. Auch der spätere Endspielgegner aus Italien musste da noch mit einer 6:9-Niederlage die Überlegenheit der Deutschen anerkennen. Sichere Erfolge gab es gegen den SV Cannstadt (8:2) und Neptun Berlin-Köpenick (5:1). In der letzten Vorrundenbegegnung ging es gegen Kalev Tallin aus Estland um den Einzug ins Finale. Erst im letzten Spielviertel gelang es den Spielern um Kapitän Norbert Bande, sich entscheidend abzusetzen und am Ende mit 10:6 den nächsten Sieg zu feiern.

Laut Reglement stand anschließend ein Finale zwischen dem Gruppenersten (DSC 98) und dem Zweiten aus Rom an. Für dieses Endspiel hatten sich die Römer noch mit jüngeren Akteuren verstärkt. "Acht Spieler waren jünger als der Jüngste aus unserem Team. Im Schnitt waren wir fünf Jahre älter als unsere Gegner", erklärt DSC-Spielführer Bande. Sein Team egalisierte zwar noch einen 1:3-Rückstand, vergab dann aber zahlreiche Torchancen. Als Euro Sporting sieben Sekunden vor dem Abpfiff der Treffer zum 4:3 gelang, stand für die Masters die erste Endspiel-Niederlage seit zehn Jahren fest.

(mjo)
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