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Düsseldorf
Stadt hilft bei Bekämpfung von Langzeitarbeitslosigkeit

Düsseldorf. Mit vier neuen Anlaufstellen für Langzeitarbeitslose will die Stadt Düsseldorf die Langzeitarbeitslosigkeit verringern. Lokale Arbeitgeber, Jobcenter, Agentur für Arbeit und andere Akteure würden in den Beratungsbüros miteinander vernetzt, sagte Bürgermeisterin Klaudia Zepuntke, die auch Vorsitzende des Lenkungskreises Kommunale Beschäftigungsförderung ist. Gestern eröffnete sie den "i-Punkt-Arbeit" in Hassels-Nord: "Die Menschen im Quartier bekommen mit den niedrigschwelligen Informationsangeboten zentrale Anlaufpunkte im Stadtteil." Die neuen Büros sollen von drei verschiedenen Trägern der Wohlfahrtsverbände sowie der Zukunftswerkstatt Düsseldorf betrieben werden. Die dort tätigen Arbeitsmarktlotsen werden nicht nur Arbeitsplätze vermitteln, sondern auch bei Bewerbungen helfen und Fördermöglichkeiten prüfen. Auch bei der Suche nach einem Kita-Platz wird geholfen, um Müttern bessere Chancen auf einen Arbeitsplatz zu verschaffen.

Die Standorte der Renatec in Eller/Hassels Nord und des Caritasverbandes in Oberbilk/Flingern werden komplett aus kommunalen Mitteln finanziert. Die Büros der Zukunftswerkstatt in Rath/Mörsenbroich und der AWO in Wersten/Holthausen werden zu 90 Prozent durch das Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier" finanziert, zudem mit kommunalen Mitteln (sechs Prozent) und Eigenmitteln der Träger (je zwei Prozent). Insgesamt stellt die Stadt jährlich rund 383.000 Euro bereit.

(nic)
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