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Stadt soll zeigen, was sie will

Düsseldorf. uwe-jens.ruhnau

@rheinische-post.de

Die Wohnungen am Rheinufer und in den Straßen dahinter sind begehrt und entsprechend teuer. Die Menschen, die dort leben, wissen, dass vor ihrer Tür regelmäßig gefeiert wird. Ein Frankreichfest oder ein Olympic Adventure Camp sind ja auch harmlose Vergnügen. Düsseldorf hat durch das Rheinufer gewonnen, es immer wieder für Festivitäten zu nutzen, ist allgemein akzeptiert. Bei der Durchführung und dem Drumherum gibt es jedoch Verbesserungsbedarf. Die Anwohnerstraßen dürfen bei den Events nicht zu wilden Parkplätzen verkommen und die Zufahrt muss schon aus Sicherheitsgründen strenger kontrolliert werden. Der Ordnungsdienst sollte laute Partys unter freiem Himmel unterbinden. Wilde Autorennen sowie quietschende und qualmende Reifen auf der Stelle sind ein Fall für die Polizei. Eine lebenswerte und tolerante Stadt zu sein, bedeutet ja nicht, den Freifahrtschein für groben Unfug und Schlimmeres auszustellen. Die Stadt muss zeigen, was sie will - und durchgreifen, wo Grenzen überschritten werden.

Quelle: RP
 
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