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Ende des Stern-Verlags
Stadt verpasst Chance

Der letzte Tag des Stern-Verlags
Der letzte Tag des Stern-Verlags FOTO: Endermann, Andreas
Meinung | Düsseldorf. Die Friedrichstraße funktionierte früher nach einem einfachen Prinzip: Die Menschen fuhren über sie, wenn sie auf dem Weg in die oder wieder aus der Stadt waren. Wegen des Stern-Verlags hielten sie dort in guter Regelmäßigkeit und Zahl an, wovon dann auch das Umfeld kräftig profitierte.

Diesen einmaligen Anziehungspunkt hat das Viertel am 31. März verloren. Das Gebäude wäre ein guter Ansatzpunkt gewesen, um etwas zu schaffen, das wieder so besonders ist, dass die Menschen allein dafür in die Friedrichstadt kommen. In der Stadt wurde zum Beispiel die Idee eines Kinderkulturzentrums diskutiert. Angesichts der aktuellen Finanzlage ist klar, warum die Stadt solche Chancen nicht ergreift. Schade ist es trotzdem.

christian.herrendorf@rheinische-post.de

Quelle: RP
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