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Düsseldorf
Stadt will Quartals-Treffen mit dem Carlsplatz

Düsseldorf: Stadt will Quartals-Treffen mit dem Carlsplatz
Der Carlsplatz hat in den vergangenen Jahren immer wieder durch Querelen und Prozesse von sich reden gemacht. FOTO: end
Düsseldorf. Die Markthändler vom Carlsplatz sollen künftig einmal im Quartal bei Treffen mit der Stadt ihre Sorgen und Nöte, aber auch ihre Ideen besprechen können. Die Stadt will einen engeren Draht zum Markt und ihn auch besser kontrollieren.

Denn der Carlsplatz hat in den vergangenen Jahren immer wieder durch Querelen und Prozesse von sich reden gemacht und schlechte Schlagzeilen erhalten.

So kommen die Waren zum Carlsplatz FOTO: Endermann, Andreas

Ordnungsdezernent Stephan Keller skizzierte bei einer Versammlung gestern Abend im Rathaus einige Vorstellungen der Stadt, stellte aber keinen langen Forderungskatalog auf. Dass die Stadt auf einheitliche Öffnungszeiten drängt, wurde deutlich.

Daran wolle man arbeiten, hieß es, auch in den Einzelgesprächen. Seinen mehrfach formulierten Wunsch, der Markt möge alle Händler in der Rechtsform einer Genossenschaft aufnehmen, äußerte der Beigeordnete nicht mehr. Derzeit sind die Händler in einem Verein organisiert, dem nicht alle angehören.

Carlsplatz in Düsseldorf: Umfrage unter den Händlern FOTO: Bretz, Andreas

Bei dem Abend stand eine Marketingpräsentation von Ursula Wiedenlübbert im Mittelpunkt. Die Chefin des "Kaffee Reich" engagiert sich seit einiger Zeit im Marketingkreis des Marktes. Auf mehr als 40 Seiten breitete sie die Vorschläge für eine bessere Zukunft aus. Kernidee: Der Carlsplatz soll sich mehr engagieren, feiern und mitmachen - etwa beim Fest der Hohestraße.

(ujr)
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