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Neues Buch
100 Liebeserklärungen an die Stadt

Düsseldorf. Der schiefe Lambätes, die schlanke Mathilde und Vater Rhein - sie alle gehören zu Düsseldorf und das ganz, ohne seine Bürger zu sein. Doch besonders lieb Gewonnenes wird von den Düsseldorfern eben auch bezeichnet wie Personen.

Thomas Bernhardt hat jetzt in seinem Buch "Düsseldorf - einfach spitze! 100 Gründe, stolz auf diese Stadt zu sein" viele dieser Liebeserklärungen an die NRW-Landeshauptstadt gesammelt und erzählt damit auch ein Stück Stadtgeschichte.

Anekdoten rund um das alte Düsseldorf, wie die Geschichte vom "Pferdeapfelattentat", das sich 1848 bei einem Besuch des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. ereignet haben soll, gehören ebenso dazu wie ein Blick auf ungewöhnliche Sehenswürdigkeiten wie das Wandgemälde des Ohres von Otto Schily an der Cranachstraße. Die Wandmalgruppe Düsseldorf, die sich später Farbfieber nannte, thematisierte damit Schilys Zeit als Innenminister, die ihm den vielsagenden Namen "Aushorcher" einbrachte. Autor Bernhardt erklärt außerdem, was hinter Düsseldorfer Slang wie "Hoppelpoppel" oder "Kuschelmusch" steckt: Mahlzeiten, die aus den Resten vom Vortag bestehen. Entweder mit Bratkartoffeln und Hackfleisch beim Hoppelpoppel oder aus Fisch beim Kuschelmusch.

Bernhardt ist Grafiker und Autor von Büchern und Texten zu lokalgeschichtlichen Themen. Dass es ihm schwerfiel, sich auf 100 Gründe, stolz auf Düsseldorf zu sein, zu beschränken, schreibt er gleich im Vorwort seines Buches. Es ist im Wartberg Verlag erschienen, hat 112 Seiten und kostet 14,90 Euro.

(vpa)
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