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Fest Der Farben
Am KIT werkeln Kinder wie die Großen

Düsseldorf. Der Farbvulkan war das Produkt einer Technik, bei der man die Entstehung des Kunstwerks weitestgehend sich selbst überlässt. Angelehnt an die "Pour paintings" des amerikanischen Künstlers Holton Rower hatten die Kinder am KIT den größten Spaß daran, den Kubus auf der Wiese mit selbstangerührter Farbe zu bekleckern.

Beim "Fest der Farben", das die Stiftung der Sparda-Bank West am Samstag bereits zum dritten Mal ausrichtete, war der Kinder-Workshop "Farbvulkan" ein Höhepunkt für die kleinen Besucher. Unter der Anleitung von Manuel Boden und Christian Dünow stiegen Tim und Henry das kleine Podest hinauf und ließen verschiedene Farben aus einem Becher herauslaufen. Die Farben verliefen ineinander und am Würfel herab, wie "in einer Art Iriseffekt", sagte Christian Dünow. Ein "sehr experimentelles Vorgehen", sei das, so der Kommunikationsdesigner. Gertrud Peters, der künstlerischen Leiterin des KIT, ist die Kunstvermittlung wichtig, besonders die kleinen Besucher sollen schon früh mit der Kunst vertraut gemacht werden. Wie bei den früheren Festen, die das KIT zusammen mit der Stiftung der Sparda-Bank West ausgerichtet hat, orientierten sich die Veranstalter auch diesmal an der aktuellen Ausstellung im KIT: Unter dem Titel "Malerei, jetzt" zeigen zurzeit vier Absolventen der Kunstakademie ihre Werke. Bis in den frühen Abend konnten Kinder auch Windräder besprühen und Leinwände mit Farben bewerfen.

(sso)
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