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Fünf Lieblingsorte mit Uwe Schröter
Ballettmeister genießt Sommer in Flingern

Fünf Lieblingsorte mit Uwe Schröter: Ballettmeister genießt Sommer in Flingern
Mango, weißer Pfirsich oder Schokolade? Ballettmeister Uwe Schröter nascht gerne in der Nordmanns Eisfabrik. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. Sollte Düsseldorf mal einen Botschafter brauchen, der aller Welt erklärt, wie attraktiv diese Stadt ist, dann wäre er die ideale Besetzung: Uwe Schröter, Ballettmeister an der Deutschen Oper am Rhein, gerät in Schwärmerei über seine Wahlheimat seit 21 Jahren. Von Ute Rasch

Er wohnt in der Innenstadt und kann alles zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichen. Und er schätzt auch kleinere Bühnen wie das Kabarett Flin am Staufenplatz und, na klar, das Tanzhaus. Außerdem schlemmt er gerne - als sein wahres Hobby bezeichnet er Essen und Trinken. Seine fünf Lieblingsorte:

  1. Trattoria Linguini La dolce vita gegenüber der Rochus-Kirche. Das Restaurant steht auf der persönlichen Hit-Liste von Uwe Schröter auf Platz Eins. "Im Sommer genieße ich das Essen im ruhigen, begrünten Innenhof." Außerdem werden ihm dort seine Lieblingsgerichte wie Lachstartar und anschließend Kalbsleber auch außerhalb der üblichen Zeiten serviert.
  2. Die Ackerstraße "In Flingern wirkt das Leben entspannter als in anderen Stadtteilen", findet Uwe Schröter, und deshalb bummelt er gern über die Acker- und Birkenstraße - "vor allem an einem freien Wochentag." Dazu hat der Ballettmeister jetzt wieder Gelegenheit, denn er wird während der Sommerpause nicht verreisen, sondern die Stadt genießen. In der Ackerstraße steuert er dann garantiert "Nordmanns Eisfabrik" an und lässt sich Mango und weißen Pfirsich ("ich mag aber auch Schokolade") ins Hörnchen schaufeln.
  3. Das Rheingärtchen Der Traum von einem perfekten Sommerabend: Uwe Schröter bepackt einen Bollerwagen mit eiskaltem Weißwein und "leckeren Snacks" und zieht mit einigen Nachbarn in eine der kleinsten denkmalgeschützten Grünanlagen der Stadt: in den Mini-Park neben der Rheinterrasse. Lila Blüten schaukeln im Wind, Libellen umschwirren die Wasserträgerin - eine Skulptur von Bernhard Sopher - und über Oberkassel versinkt langsam die Sonne. "Im Rheingärtchen ist es immer angenehm ruhig, obwohl das quirlige Fortuna-Büdchen ganz in der Nähe ist."
  4. Die Kunstakademie Der traditionelle Rundgang durch die Ateliers steht immer in Uwe Schröters Terminkalender. "Wo bekommt man sonst eine solche künstlerische Vielfalt zu sehen?" Allein das prachtvolle Gebäude von Innen zu erleben, sei ja schon ein Genuss. "Außerdem kommen so unterschiedliche Menschen, diesen Mix finde ich faszinierend." Und dann die Ateliers. "Man lässt sich treiben, spricht mit Künstlern, ganz anders als in Galerien, bekommt oft noch den Schaffensprozess mit."
  5. Die Tour de Menu Nicht einen, sondern viele Lieblingsorte hat er dabei schon entdeckt. Sich einen Monat lang durch die Speisekarten der Stadt zu futtern - die kulinarische Entdeckungsreise ist wie geschaffen für Uwe Schröter. "Ich freue mich schon, wenn im Herbst das neue Programm kommt, erst mal werden dann alle reizvollen Menüs mit Eselsohren markiert, dann schauen wir, welche Restaurants wir noch nicht kennen." So wird Vorfreude zum Appetizer.
 
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