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Racing Tag Am Flughafen
Boxenstopp beim Airport-Familiensonntag

Racing Tag Am Flughafen: Boxenstopp beim Airport-Familiensonntag
Fühlte sich wie auf der Rennpiste: der sechsjährige Lennox am Steuer eines Formel-1-Rennsimulators. FOTO: Hans-Jürgen bauer
Düsseldorf. Lennox muss sich ordentlich lang machen. Der Junge ist in einen Rennsimulator geklettert, seine Füße aber reichen nicht bis ans Gaspedal. "Er ist wohl ein bisschen zu kurz mit seinen sechs Jahren", sagt sein Vater Sascha Grögor grinsend und macht mit seinem Mobiltelefon ein paar Erinnerungsfotos.

Vater und Sohn Grögor waren aus Ratingen zum Flughafen Düsseldorf gekommen, um die zahlreichen Aktionen des "Airport Racing"-Familiensonntag zu testen. Der Flughafen lädt jeden ersten Sonntag im Monat zu einem Familiensonntag mit jeweils verschiedenen Themen ein. Gestern stand alles rund ums Autorennen im Mittelpunkt: eine große Carrera-Bahn, ein Boxenstopp-Training, eine Offroad-Rennbahn. Und der Fahrsimulator eben, in dem Lennox wie von Sinnen und mit viel Freude das Lenkrad hin und her dreht. Nachdem sein Vater den Sitz ganz nach vorn gerückt hat, klappt's auch mit dem Gasgeben. "Mit den Zehenspitzen komme ich knapp 'ran", ruft Lennox und drückt ordentlich 'drauf.

Der Bildschirm zeigt die Rennstrecke ganz realistisch, aber nach wenigen Sekunden landet Nachwuchsrennfahrer Lennox mit seinem roten Rennwagen schon an einer Mauer. Rumms - egal. Lennox setzt zurück und steuert den digitalen Renner wieder auf die Bahn. "Wir kommen fast zu jedem Familiensonntag", sagt Sascha Grögor. "Eine gute Aktion für Familien und Kinder." Regelmäßige Gäste sind auch Inga Werner mit Ehemann Oliver und Sohn Lasse aus Meerbusch. Inga steht in einer Warteschlange, während Oliver mit Sohn Lasse unterwegs ist. Inga möchte Plätze für eine der Flughafenrundfahrten ergattern. Vor Inga warten noch rund 20 weitere Besucher, hinter ihr stellen sich bereits weitere Gäste an. "Die Plätze in den Bussen sind an den Familientagen kostenlos und schnell ausgebucht", erklärt Inga, die so eine Tour häufiger gemacht hat.

Nach einigen Minuten hat sie die Tickets in den Händen, aber einfach in den Bus steigen - Fehlanzeige. Erst muss die kleine Familie durch die Sicherheitskontrollen, als ob sie wirklich abfliegen würden - ein bisschen Urlaubsgefühl für einen Sonntagnachmittag. Dann fährt ein Bus mit allen Tour-Teilnehmern rund um das Rollfeld, zur Bundespolizei und zur Flughafenfeuerwehr. Auch einen Hubschrauber sehen die Werners, was Vater Oliver ebenso cool findet wie Sohn Lasse. Der Sprecher bei den Rundgängen berichtet zudem von der wirtschaftlichen Bedeutung des Flughafens und von der Geschichte des Aufbaus. Besondere Attraktion der Bustour ist aber, einen Blick auf einen Airbus 380 zu werfen, dem größten in Serienfertigung produzierten zivilen Verkehrsflugzeug. "Neben dem 380 sehen alle anderen Flieger aus wie Spielzeuge", sagt Inga beeindruckt. Sie wird mit Oliver und Lasse sicher zum nächsten Airport-Familiensonntag wiederkommen. "Airport-Tage sind absolute Familien-Highlights und eine tolle Bespaßung für Ehemänner und Kinder", sagt sie.

(lod)
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