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Rennbahn
Christian Gartner ist Fortunas Wettkönig

Rennbahn: Christian Gartner ist Fortunas Wettkönig
Gewonnen: Christian Gartner (r.) zeigt seinen Mitspielern Oliver Fink, Adam Bodzek und Michael Liendl stolz seinen Wettschein. FOTO: ANdreas Bretz
Düsseldorf. Ob Elfmeter oder Freistoß: Wenn es auf dem Spielfeld mal wieder brenzlig wird und kurz vor Schluss ein Spiel zu drehen ist, sollte Fortuna-Profi Christian Gartner unbedingt mehr Verantwortung übernehmen. Denn er hat Glück, wenn's drauf ankommt, das bewies der Kicker Sonntag beim Fortuna-Renntag, mit dem die Saison auf dem Grafenberg eingeläutet wurde.

Sein erster Wettversuch war gleich ein Volltreffer, über den er sich freute wie über ein echtes Tor und die Arme mit lautem Schrei in die Höhe streckte. "Eins, zwei, fünf: Ich habe die ersten drei Pferde im Zieleinlauf richtig getippt", jubelte er und zog los, um seinen Schein einzulösen - für zehn Euro Einsatz erhielt der Fußballspieler stolze 101 Euro.

Der dritte Renntag des FußballKlubs war gleichzeitig der, bei dem die Glücksgöttin so gar keine Lust hatte, etwas für schönes Wetter zu tun. Im ersten Jahr war's kalt, aber trocken, dann schien wunderbar die Sonne. "Und heute? Furchtbar", stöhnte Peter-Michael Endres, der Präsident des Reiter- und Rennvereins, "von Anfang an Regen und dann noch die weitere Voraussage Dauerregen". Kein Wunder, dass die Erwartungen bei der Besucherzahl fußballtechnisch und vorsichtig zugleich schon zu Beginn auf 1895 plus x festgesetzt wurde.

Die Laune ließen sich die Besucher zwischen den mit 80 000 Euro dotierten Rennen und Vergnügungen wie Torwandschießen und Autogrammstunde dennoch nicht nehmen. Dafür sorgten schon die Fußballspieler, die locker und freundlich auf die Menschen zugingen. Oliver Fink erwies sich übrigens als alter Hase und erläuterte seinen Mitspielern Michael Liendl und Adam Bodzek vor dem Start eines Rennes, warum die Strecke wie lang ist. "Nicht, weil ich ein besonderer Experte fürs Pferderennen bin, aber ich war ja bei jedem Fortuna-Renntag dabei." Dazu gehört für ihn auch ein Wiedersehen mit Jockey Filip Minarik, mit dem er bei seiner Premiere einen lustigen Wettstreit zu bestehen hatte: Fink musste aufs Elektropferd und hatte wegen seiner Körpergröße darauf schwer zu leiden, während der Jockey gleich einen Ball beim Torwandschießen versenkte.

(ujr)
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