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"D'Vine" möchte zurück zu seinen Wurzeln

Gastro: "D'Vine" möchte zurück zu seinen Wurzeln
FOTO: Endermann, Andreas (end)
Düsseldorf. Zurück zu den Anfängen möchte Antonios Askitis. Sein Restaurant "D'Vine" an der Lorettostraße in Unterbilk hat ein neues (größtenteils altes) Konzept. Sein Partner und Küchenchef Christoph Suhre möchte sich nach acht gemeinsamen Jahren neuen Herausforderungen stellen.

Der neue Küchenchef im D'Vine ist kein Unbekannter in der Düsseldorfer Gastro-Szene: Murat Avcioglu absolvierte seine Ausbildung im Weinhaus Tante Anna in der Altstadt, arbeitete bei Holger Berens im "Berens am Kai" im Medienhafen, war Sous-Chef unter Volker Drkosch im Victorian nahe der Königsallee, bevor er zurück ins "Tante Anna" ging.

Schon während der Umbauarbeiten im Tante Anna, das zuletzt lange Zeit geschlossen war, half der 35-Jährige öfters im "D'Vine" aus. "Die Chemie stimmte auf Anhieb", sagt Antonios Askitis.

Obwohl 15 Punkte im Gault Millau und Nennungen im Guide Michelin und Feinschmecker, betont Askitis mit Blick auf das neue Konzept: "Wir sind kein sterneambitioniertes Restaurant. Wir sind für jeden da: Der Skater ist ebenso willkommen wie der Geschäftsmann", sagt der 36-Jährige. Der Betriebswirt, der sich auch zum Sommelier ausbilden ließ und aus einer Gastronomenfamilie stammt (seinem Vater gehört das griechische Restaurant Askitis in Düsseltal) möchte wieder ein "Restaurant für die Nachbarschaft" führen. Kein Chichi auf dem Teller, sondern zurück zu den Klassikern wie Geschnetzeltes, Wiener Schnitzel oder die beliebte Fischsuppe. Selbstverständlich soll es auch weiter ein anspruchsvolles Menü geben, sagt Askitis.

Christoph Suhre startet mit einem neuen Projekt. "485 Grad-Pizza" in Flingern, er bleibt aber Berater im D'Vine.

(wa.)
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