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Benefiz-Fußballgaudi
Dem Schack seine Exoten

Benefiz-Fußballgaudi: Dem Schack seine Exoten
Tim Kappler und Karsten Kittel (r.) wollen über ihr Outfit für Sonntag noch nicht zu viel verraten. Nur so viel: Es wird ziemlich sexy! FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Dieser Weg wird ein leichter sein: Nachdem das Benefiz- und Spaß-Fußballturnier "Dem Schack Norris sein Cup" mit 32 Mannschaften aus der Kunst-, Werbe- oder Gastroszene in den vergangenen Jahren nach zum Teil monsunartigen Regenfällen am Flinger Broich eher einer Wasserschlacht glich, bleibt die sechste Ausgabe am kommenden Sonntag garantiert trocken - oder "drüsch", wie der Rheinländer gerne sagt. "Drüsch deluxe" lautet dann sogar das Motto in der Esprit-Arena, denn wenn's regnet, wird einfach das Dach zugemacht.

Genau das Gegenteil hat jedoch "Dem Optik Kittel sein Team" (in diesem Jahr featuring Pipco's Wein Compilation) im Sinn. Der zweimalige Sieger des Pokals für das beste Outfit ging nämlich im Vorjahr leer aus, und das wurmt Capitano Karsten Kittel: "Ich bin motiviert bis in die Bartspitzen", sagt der 44-Jährige, dessen Einfallsreichtum dazu führte, dass sein Team aus Kumpels ("Ich habe nur eine Mitarbeiterin") sowohl mit seinem "Tribute to Walter Frosch" (der Kicker mit den Kippen in den Stutzen) als auch mit den "Zeugen Yeboahs" Schacks Outfit-Award gewann (2011, 2012). Doch nach zwei Jahren Turnierpause (zu viel Ehrgeiz, zu viele Blutgrätschen) lieferten im Vorjahr nach Meinung der Jury die "Kunstschützen" den besten Gesamtauftritt ab. "Natürlich völlig verdient", lügt Kittel, ohne rot zu werden.

Jetzt muss die Revanche folgen, und die soll ziemlich feucht ausfallen: Mit "Anti-Drüsch" wollen die Exoten ihren verdienten Cup zurück nach Heerdt holen. "Wir streben den dritten Stern an", gibt der Optiker das Ziel vor. Zu viel darf natürlich nicht verraten werden, aber Kittels Vorstopper Tim Kappler, nebenbei Hausmeister im Goethe-Gymnasium, verspricht: "Es wird auf jeden Fall ganz schön sexy."

Es gibt übrigens auch noch einen Pokal für den sportlichen Sieger, "der ist aber ziemlich unwichtig", so Kittel, der sich bei einem der vorherigen Turniere nach einem missglückten Fallrückzieher fast die Hüfte brach und seine Mannschaft seitdem auf den schönen Schein eingeschworen hat. Gut möglich, dass die Fusion mit Pipco's Wein Compilation dabei förderlich ist, "da ist wenigstens der Pausentee lecker", sagt Kittel, der auf Chefin Yvonne Hoffmann, die schon mal Torschützenkönigin bei "Schack sein Cup" gewesen ist, allerdings verzichten muss: Kreuzbandriss.

Das Organisatoren-Duo Kay Schlossmacher und Tina Husemann rechnet am Sonntag mit 1500 Zuschauern, der Erlös wird komplett der Kindertafel gespendet. Gegen 14 Uhr gibt Massendefekt ein kleines Live-Konzert. Es soll wieder ein ebenso kunterbuntes wie familiäres Spektakel werden (12-19 Uhr), dafür garantiert auch, dass jedes Team mit mindestens einer Frau und einem Kind antreten muss. Kittel und Kappler haben zuvor allerdings noch einen anderen Termin, sie treten bei den Tischtennis-Kreismeisterschaften an. Kappler: "Da wollen wir dann aber auch sportlich überzeugen." Marc Ingel

Quelle: RP
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