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Oliver Sanne
Der "Bachelor" vor Gericht

Fotos: Die "Bachelor" und "Bachelorette"-Protagonisten heute
Fotos: Die "Bachelor" und "Bachelorette"-Protagonisten heute FOTO: RTL / Arya Shirazi
Düsseldorf. Auch als Promi muss man sich nicht alles bieten lassen - auch nicht abfällige Behauptungen eines unzufriedenen Ex-Geschäftspartners. Also ließ RTL-Bachelor Oliver Sanne (28) solches Gerede jetzt gerichtlich verbieten.

Beim Landgericht erreichte der ehemalige "Mister Germany", dass einem früheren Bekannten drei Äußerungen über Sanne untersagt wurden. Worum es ging, ist nicht öffentlich - doch das könnte sich am 19. August ändern. Denn dann soll auch öffentlich über Unterlassungsansprüche von Sanne verhandelt werden - weil sein Kontrahent das Redeverbot angreift. Das hat dessen Anwalt Jürgen Vollbracht am Montag bestätigt. Der gab sich zuversichtlich, in dem Prozess "alle Behauptungen über Herrn Sanne auch belegen zu können".

Für die drohende Schlammschlacht gibt es einen konkreten Anlass: Beim Amtsgericht Euskirchen verlangt sein Mandant 8925 Euro Provision, die ihm aus früherer Zusammenarbeit angeblich noch zustehen. Laut Anwalt Vollbracht ist das "mahngerichtliche Verfahren derzeit ruhend gestellt", also auf Eis gelegt, bis zum Unterlassungs-Prozess vorm Landgericht. Warum es überhaupt zum Redeverbot kam, leuchtet dem Anwalt angeblich nicht ein: Den Wert des Streits hat das Gericht auf 50.000 Euro geschätzt.

(wuk)
 
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