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Mayo Velvo
Die City ist sein Kiez

Mayo Velvo: Die City ist sein Kiez
Das Barstudio 1 liegt um die Ecke von Mayo Velvos Wohnung. Privat ist der Sänger oft dort. Manchmal sorgt er auch für Musik. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Die Königsallee ist ganz nah. Dennoch hat die Talstraße, an der Mayo Velvo wohnt, nicht viel mit Düsseldorfs Glamour-Meile gemeinsam. "Hier ist eher New Yorker Bronx statt Kö-Trallala", sagt der Sänger. Er verlasse die Stadtmitte nur selten. Wozu auch? Die City ist sein Kiez.

Alles Wichtige befindet sich im Umkreis von wenigen Hundert Metern. Auch die Theater und Bühnen, auf denen Mayo Velvo seine Schlager und Chansons singt. Die nächsten Auftritte sind am 27. April in der Jazz-Schmiede und am 6. Mai im Takelgarn. "Mayo sings Eurovision" heißt das Programm, in dem er Lieder vom Eurovision Song Contest neu interpretiert.

Trotz Proben hat Mayo Zeit, seine Lieblingsorte in der Stadtmitte aufzusuchen. Barstudio 1 Die Bar an der Jahnstraße liegt nur um die Ecke von Mayos Wohnung. Er genießt besonders die Vielfalt der Gäste. "Hier treffen sich Theatergruppen aus dem Forum Freien Theater ebenso wie so mancher Düsseldorfer B-Promi und Touristen", sagt er.

Freitags sorgt Mayo für die Musik im Barstudio 1. "Eine Mischung, die genauso vielfältig ist wie die Gästeschar." Die Königsallee bei Nacht Wenn die Geschäfte geschlossen haben und auch die Halsbandsittiche schlafen, genießt Mayo Velvo die Kö. "Alles ist wie leer gefegt, es herrscht eine fast magische Atmosphäre", sagt er. Wenn ein Auftritt oder eine Feier mal länger gedauert haben, dreht Velvo eine Runde am Kö-Graben. "Wenn frischer Schnee gefallen ist oder im Sommer die Sonne aufgeht, ist es besonders schön."

Gusan In das kleine Lokal an der Stresemannstraße geht Mayo Velvo, wenn er Appetit auf koreanisches Essen hat. Nobel ist anders, denn: "Hier gibt es kein Chichi oder Kö-Glanz, sondern den rauen Charme einer Mensa." Aber das Essen sei ausgezeichnet. Mayos Tipp: Schweinebauch Kimchi. Rheinufer aus zwei Perspektiven Ein Bierchen in die Hand und den Blick über den Fluss schweifen lassen - dafür ist Mayo Velvos Lieblingsplatz das KiT am Mannesmannufer. "Abends im Sommer mit viel Ibiza-Flair", sagt Mayo Velvo. Auch die andere Perspektive genießt er. Von Oberkassel über die Rheinkniebrücke kommend empfindet er Düsseldorf als Großstadt und gleichzeitig etwas kommod. "Wie eine kleine Perle am Rhein."

Sein Arbeitszimmer Wer braucht schon eine Ausschau ins Grüne? Mayo schaut eher von seinem Arbeitszimmer aus auf die hohen Häuser der Stadt. Das Glas-Stahl-Gebäude der Rentenversicherung etwa sieht er, wenn er sich über seinen Schreibtisch beugt und den Kopf rechts dreht. "Ich habe dann das Gefühl, in Klein-New-York zu sein", sagt er. Blick und Großstadtstimmung würden ihn als Sänger auf immer neue Ideen für seine Auftritte bringen. "Ich bekomme kreative Inspiration, die ich schnell umsetzen kann." Holger Lodahl

Quelle: RP
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