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Renaissance-Maler
Die Cranachs im Museum Kunstpalast

Düsseldorf. Kaum zu glauben, aber wahr: Die tatsächlichen Nachfahren eines des bedeutendsten deutschen Renaissance-Malers trafen sich, um die Ausstellung ihres Vorfahrens Lucas Cranach des Älteren im Museum Kunstpalast zu besuchen.

Es sei schon etwas Besonderes, die vielen Plakate in der Stadt wahrzunehmen, sagte Lukas von Cranach, der zur 14. Generation nach dem bekannten Maler gehört und mit seiner Ehefrau Ute seit 20 Jahren in Langenfeld lebt. Ebenfalls dabei war die in London lebende Tochter Frederike, die das künstlerische Gen geerbt hat und noch bis Ende September in Köln im Icon-Institut die Ausstellung "Drop By Drop" zeigt.

"Mein Vorfahr war der Andy Warhol der Renaissance. Er war ausgesprochen fleißig, geschäftstüchtig und ein Freigeist", sagte sie. Cranach hinterließ um die 5000 Werke. Seine Bedeutung sei beachtlich gestiegen, freut sich Lukas von Cranach. Unter den fast 20 Teilnehmern bei diesem Familienausflug waren noch Veronika von Poncet aus Wienhausen, eine Cousine Lukas von Cranachs, sowie seine Schwester Bettina Schlenther. Die Schau mit 200 Werken endet am 30. Juli.

(bpa)
 
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