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Helma Wassenhoven
Die Organisatorin des Ehrenamts

Helma Wassenhoven: Die Organisatorin des Ehrenamts
Helma Wassenhoven ist eine gute Netzwerkerin, der das Ehrenamt am Herzen liegt. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. Ihre besondere Laufbahn begann vor fast 20 Jahren: Düsseldorf war 1998 Partnerstadt des Kinderhilfswerks Unicef. Deshalb suchte die damalige Oberbürgermeisterin Marlies Smeets jemanden, der die Veranstaltungen dazu koordinierte. Ihre Wahl fiel auf die Sozialarbeiterin Helma Wassenhoven - und das war der Startschuss für ihre heutige Tätigkeit als Leiterin des Referats für Bürgerschaftliches Engagement, Social Sponsoring, Brauchtum und Veranstaltungen. "Ich war dafür bekannt, nette Partys und schöne Feiern auszurichten, das habe ich im Freundeskreis sehr gern gemacht", erinnert sich Wassenhoven. Zwar sei ihr klar gewesen, dass das mit der angebotenen Aufgabe nicht zu vergleichen war, aber sie habe die Herausforderung gern angenommen. Sie begann, Kontakte zu knüpfen, mit Vereinen, Firmen, Organisationen, lernte viele Leute aus der Düsseldorfer Stadtgesellschaft kennen und konnte sie überzeugen, sich für Unicef zu engagieren. Und sie konnte sich selbst einen Ruf als gute Organisatorin erarbeiten.

Danach war Wassenhoven im Sozialdezernat tätig, zuständig für Fundraising und Sonderprojekte. Und sie wurde von den jeweiligen Oberbürgermeistern immer wieder "ausgeliehen", wenn außergewöhnliche Projekte anstanden. So koordinierte sie beispielsweise die Aktivitäten rund um das Partnerjahr der Welthungerhilfe und war zuständig für das Bürgerprogramm des Eurovision Song Contests. Längst verfügt sie über ein großes Netzwerk, unter anderem auch in der Ehrenamtsszene, die ihr besonders am Herzen liegt.

Seit 2014 ist sie nun als Referatsleiterin ganz offiziell nicht nur für die großen Feste, sondern auch für das bürgerschaftliche Engagement zuständig. Wie gut sie beides miteinander zu verbinden weiß, konnte sie 2016 anlässlich des großen Bürgerfests zum 70. Geburtstag von NRW beweisen. "Es war mir wichtig, dass sich viele Ehrenamtliche im Rahmen der Feierlichkeiten präsentieren konnten, deshalb gab es für sie eine große Ehrenamtsmeile", sagt die 56-Jährige.

Jetzt naht die Tour de France, hier ist die Referatsleiterin mit ihrem Team für Rahmenprogramm und Streckenbelebung zuständig. Dafür ist sie in die Stadtbezirke gefahren und hat bei Anwohnern und Vereinen dafür geworben, an der Strecke zu feiern. Denn schließlich, so Wassenhoven, seien es die Menschen dort, die die Stadt repräsentierten, sozusagen ihre Visitenkarte seien. Deshalb freut sie sich riesig über die "unglaubliche Begeisterung", die sie erfahren hat. Sie wünscht sich nämlich, dass alle Besucher - egal, zu welchem Anlass sie nach Düsseldorf kommen - die Stadt mit einem Lächeln auf den Lippen verlassen und gern wiederkommen möchten. "Ich mag die Weltoffenheit und die Überschaubarkeit der Stadt", sagt die gebürtige Düsseldorferin. Sie sei eben keineswegs nur die Kö - das möchte sie Besuchern bei allen großen Festen und Veranstaltungen, die sie organisiert, auch gerne vermitteln.

Beate Werthschulte

Quelle: RP
 
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