| 16.28 Uhr

Düsseldorf
Obdachlose verbannt: Breiti verkauft Fiftyfifty vor Aldi

Die Toten Hosen: Breiti verkauft Fiftyfifty vor Aldi
Im Februar ließ sich Breiti (Mitte) von einem Verkäufer der Fiftyfifty dessen Sicht auf Düsseldorf erklären. FOTO: Hans-Jürgen Bauer
Düsseldorf. Dass manche Supermarkt-Ketten vor ihren Filialen keine Verkäufer des Obdachlosen-Magazins Fiftyfifty mehr dulden, hat für viel Protest gesorgt. Jetzt ergreift Toten-Hosen-Gitarrist Michael Breitkopf, besser bekannt als Breiti, für die Verkäufer Stellung.

Der Musiker will am Donnerstagvormittag vor der Aldi-Filiale an der Königsallee Fiftyfifty-Ausgaben verkaufen. Hintergrund ist das allgemeine Verbot des Verkaufs der Zeitung vor Filialen von Aldi Süd, das seit 1. Juni gilt.

"Fiftyfifty"-Verbot: Das sind die Reaktionen

Breiti hat erst kürzlich seine Bekanntheit genutzt, um auf die Belange von Obdachlosen aufmerksam zu machen. So hat sich der 51-Jährige im Februar dieses Jahres von Fiftyfifty-Verkäufern bei einer öffentlichen Führung die Stadt aus ihrem Blickwinkel zeigen lassen. "Die Straßenzeitung ist gut, um Interesse für die Situation der Obdachlosen zu wecken, aber ein persönliches Gespräch schafft noch einmal ein ganz anderes Bewusstsein für die Alltagsprobleme", sagte Breiti damals.

Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Die Toten Hosen: Breiti verkauft Fiftyfifty vor Aldi


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.