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Inobhutnahme 1
Die Tränen der Venetia

Düsseldorf. Bei der "Inobhutnahme" durch die Prinzengarde Blau-Weiss musste sich Venetia Alina von ihrer Tanzgarde verabschieden, in der sie drei Jahre mitgetanzt hatte. Das fiel ihr wohl nicht leicht, jedenfalls glitzerte es in ihren Augenwinkeln verdächtig. Kleiner Trost: Von ihren Tanzfreundinnen bekam sie eine kleine Puppe geschenkt. Außerdem führten ihr zu Ehren die Mädels ihren neuen Showtanz unter dem Motto "Plötzlich Prinzessin" auf.

Danach stellten sich die 30 Männer der Leibgarde in Position. "Das ist jetzt deine Leibgarde, die in der Session auf dich aufpassen wird", sagte Blau-Weiss-Präsident Michael Schweers. Zuvor war Alina von ihrer Vorgängerin Sara Flötmeyer, frisch zum Ehrenmitglied befördert, interviewt worden. Als sie gefragt wurde, wer denn nun im Karneval ihr Vorbild ist, nannte sie nicht etwa eine ihrer Vorgängerinnen - sondern ihre Oma: "Altweiber war für sie der höchste Feiertag. Als sie nicht mehr so gut laufen konnte, schmückte sie zu Karneval ihr Wohnzimmer, verfolgte mit Hütchen auf dem Kopf den Rosenmontagszug im Fernsehen."

Danach stellte Schweers den neuen General à la suite vor: Es war der gleiche wie im vergangenen Jahr, nämlich Immobilienmakler Jörg Schnorrenberger. Er wurde fürs wiederholte Engagement mit dem Clownsorden, der höchsten Auszeichnung der Garde, geehrt.

Kommandeur Thomas Adam ist im nächsten Jahr übrigens der Jagdherr der Garde. Die Jagd soll vielleicht in der Nähe von New York stattfinden, nachdem die Garde dort an der Steuben-Parade teilgenommen hat.

(wber)
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