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Altstadt
Doppeltes Homecoming im "Pöötzke"

Altstadt: Doppeltes Homecoming im "Pöötzke"
Pächter Peter van der Heusen (v.l.) mit Anne Ilge-Gerresheim und Karl-Heinz Gatzweiler (Zum Schlüssel) FOTO: Bauer
Düsseldorf. Als Musiker kennt man Peter van der Heusen in der Jazz-Kneipe "Em Pöötzke" schon seit Langem. Doch als er am Freitagabend in der Szene-Kneipe endlich wieder zu seinem Saxofon griff, war es ein doppeltes Homecoming. 

Denn der bekannte Roncalli-Saxofonist ist jetzt Pächter des Jazz-Lokals, das in einem denkmalgeschützten Haus von 1630 untergebracht ist und in den vergangenen Monaten von Eigentümerin Anne Ilge-Gerresheim verschönert und saniert wurde und daher geschlossen war.

"Ich bin kein Gastronom, werde aber mit dem alten Team und den bekannten Bands wie Powerkraut, Superjazz und Muckefuck alles geben, auch mal spülen oder zapfen, wenn es voll ist, und natürlich werde ich auch mal spielen", sagt van der Heusen. Um mehr Zeit mit seiner Familie zu verbringen (er hat drei Kinder), hat er das "Pöötzke" gepachtet. Die Eigentümerin hat bei den Umgestaltungsarbeiten viel Wert auf die ursprüngliche Einrichtung der "alten Dame" gelegt, wie sie das denkmalgeschützte Haus nennt: "Wir hoffen, dass sie jetzt bereit ist für die nächsten 50 Jahre."

In der Jazz-Kneipe gibt es aber auch Neues, etwa Schlüssel-Alt statt Schlösser Bier.

(semi)
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