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Bürgerstiftung
Düsseldorf setzt wieder ein Zeichen

Düsseldorf. Es war ein überwältigender Erfolg: 160.000 Euro hat die Bürgerstiftung im vergangenen Jahr mit der Aktion "Düsseldorf setzt ein Zeichen" eingenommen. Unter anderem wurden 5000 Einkaufsgutscheine erworben, die an bedürftige Düsseldorfer ausgegeben wurden. Auch zahlreiche Flüchtlinge profitierten davon, zudem wurde ein Zeichen der Solidarität mit den neu aufgenommenen Menschen gesetzt. Höhepunkt und Abschluss war eine Veranstaltung am Burgplatz. Nicht nur auf dieser Bühne wurde das Lied "Hand in Hand" gesungen.

Jetzt steht fest: Die Aktion wird neu aufgelegt. Der Startschuss für "Düsseldorf setzt ein Zeichen" fällt in diesen Tagen. Suzanne Oetker- von Franquet, Vorsitzende der Bürgerstiftung: "Wir möchten auch in diesem Jahr wieder dazu anregen, Düsseldorfer Kindern und Senioren, die sich in schwieriger Lage befinden, besonders in der Adventszeit, tatkräftig gezielte Unterstützung zu geben. Das macht den Menschen Hoffnung und Mut." Klar ist gleichzeitig, dass es keine Abschlussveranstaltung geben soll. Diese ist nur alle fünf Jahre geplant.

Auf der Liste der Einrichtungen, die auf jeden Fall von den Spenden in diesem Jahr profitieren sollen, stehen neun Altenheime, Lebensmittelausgaben, der Kinderschutzbund (Hilfe für Großfamilien) sowie der Verein Hisko, der bei der Erstlingsausstattung für junge Mütter hilft. Das Café Grenzenlos soll unterstützt werden, Obdachlose erhalten Schlafsäcke und wärmende Kleidung. Auch Flüchtlinge, die in Leichtbauhallen leben, werden bedacht. "Sie sind bei der Unterbringung benachteiligt", sagt Sabine Tüllmann von der Bürgerstiftung.

Nun hoffen die engagierten Bürger auf spendenwillige Düsseldorfer. Tüllmann freut sich, dass sie bereits 10.000 Euro für die gute Sache auf dem Konto hat. "Das waren drei Einzelspenden." Im vorigen Jahr lag die höchste Einzelspende durch ein Unternehmen bei 10.000, durch eine Einzelperson bei 5000 Euro. Jetzt liegt der Ehrgeiz zunächst beim Ziel, 50.000 Euro einzusammeln. "Uns ist jede Summe willkommen", sagt Tüllmann, "und sei sie noch so niedrig." Bis zum 16. Dezember soll gesammelt werden.

(ujr)
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