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Auszeichnung
Ein Abend für junge Musiker

Düsseldorf. Der Heimatverein Düsseldorfer Jonges hat das deutsch-chinesiche Flötenquartett "Ensemble Tetrachord" mit seinem Musikpreis ausgezeichnet. Die Gewinner sind die vier jungen Musiker Lingjia Liang, Alena Wilsdorf, Simo Lu und Franziska Föllmer. Und alle sind Studierende an der Robert-Schumann-Musikhochschule.

Vor gerade einmal zwei Jahren hat sich das Musikergespann gefunden und nach Meinung ihrer Professoren in dieser Zeit eine "außerordentliche musikalische Entwicklung" genommen. In seiner Laudatio sagte Musikprofessor André Sebald, das Quartett betreibe Kammermusik auf hohem professionellen Niveau. Die jungen Leute seien sehr miteinander befreundet und hätten gleichsam eine Vorbildfunktion für internationale Beziehungen. Schon im kommenden Jahr wollen die vier ihren Bachelor machen.

Den Preis überreichten die Jonges-Vorstandsmitglieder Baas Wolfgang Rolshoven und Reinhold Hahlhege im Henkel-Saal des Quartier Bohèmes in der Altstadt im Rahmen ihres regelmäßig stattfindenden Vereinstreffens. Er ist mit 2500 Euro dotiert und wird alle zwei Jahre vergeben. "Wir haben ein großes Interesse daran, den musikalischen Nachwuchs zu fördern", sagte Rolshoven. "Ensemble Tetrachord" startete bereits im Herbst 2013, da allerdings zunächst noch als Trio. Bald wurde den Mitgliedern bewusst, dass eine vierte Stimme zur Bereicherung des Gesamtklanges nötig ist. Lange suchen mussten sie nicht, an ihrer eigenen Schule wurden sie fündig. Seit Sommer 2014 tritt das Ensemble jetzt schon in der Vierer-Konstellation auf. Seither zieht es die Musiker zu internationalen Flötenwettbewerben sowie zu namhaften Festivals in ganz Europa.

Am Abend der Preisverleihung gab das "Ensemble Tetrachord" eine Kostprobe seines Könnens. Es spielte berühmte Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Friedrich Daniel Rudolph Kuhlau und Eugène Joseph Bozza.

(bpa)
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