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Georg Maushagen
Ein Bäcker als Botschafter für Düsseldorf

Georg Maushagen: Ein Bäcker als Botschafter für Düsseldorf
Georg Maushagen und Andrea Kleiner treffen sich in Kärnten. FOTO: A. Bretz
Düsseldorf. Wie geht es eigentlich Georg Maushagen, dem Traditions-Konditor, der unlängst nach Österreich gezogen ist? Gut geht es ihm - und in seine neue Heimat in Kärnten hat er ein gutes Stück Düsseldorf eingebracht.

Zuckerbäcker Georg Maushagen hat sein Traditions-Café an der Jülicher Straße nun endgültig aufgelöst. Dort, wo Jahrzehnte lang Interieur im Nostalgie-Stil auf dem alten Holzboden stand und Torten der Extraklasse die Auslage zierten, steht im Moment rein gar nichts mehr. Der Laden ist leer.

Beruflich hat er mit seiner Ehefrau Brigitte im österreichischen Kärnten sein Glück gefunden und macht weiter fleißig Torten-Kunst mit seinem Freund und Kollegen Erich Semmelrock. Und er trommelt in Kärnten auch fleißig die Werbetrommel für seine alte Heimat Düsseldorf.

Ihm zur Seite steht die Kommunikations-Expertin Andrea Kleiner. Sie lebt und arbeitet in der Landeshauptstadt, hat aber zu Kärnten auch eine ganz besondere Verbindung. Vor 39 Jahren zogen ihre Eltern in "das wunderschöne Haus in Maria Wörth am Wörthersee", wie sie berichtet. Sie habe dort seit 25 Jahren ihren Zweitwohnsitz und schwärmt von Kärnten als ihrem zweiten Zuhause. "Und ich freue mich riesig, dass Georg und Brigitte Maushagen dort nun ihre Zelte aufgeschlagen haben."

Gemeinsam gelten sie vor Ort als die Düsseldorfer Fraktion, "und wir machen ordentlich Lust auf die Stadt am Rhein". Irgendwann will sie auch ganz dorthin ziehen. "Ich will dann meine vielen Künstlerfreunde betreuen." Maushagen machte bereits Nägel mit Köpfen und hat sich dort schon endgültig eingerichtet. Allerdings verschlägt es ihn regelmäßig in seine alte Heimat, beruflich und privat", wie er berichtet.

So ganz aufgehört mit der Arbeit hat er natürlich nicht: "Meine Freunde Carmen und Erich von der Konditorei Semmelrock in Hermagor haben mir ein Backlabor eingerichtet, so dass ich weiter kreativ und nachhaltig experimentieren kann", erzählt er. "Jetzt wird mein Traum wahr, dass ich mich mehr mit historischen Rezepturen und der Historie des Zuckerbäckers beschäftigen kann", freut sich der Zuckerbäcker.

(bpa)
 
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