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Künstlerfamilie Knoebel
Ein Genuss für alle Sinne

Düsseldorf. Sie sind vieleckig gezackt und lassen sich wie ein Puzzle zusammenfügen. Sie sind kunterbunt und erstmalig überhaupt als Objekte im Museum - und zwar im Hetjens an der Schulstraße - inszeniert. "Normalerweise stehen die Tische meines Vaters bei uns zu Hause und werden natürlich als Essplatz genutzt", sagt Olga Lina Knoebel. Es ist auch das erste Mal, dass die 43-jährige Mutter der kleinen Tosca und Meisterin im Backen von Macarons, Eclairs, Petits Fours, fluffigen Croissants und französischen Torten zusammen mit ihrem berühmten Vater Imi Knoebel eine künstlerisch-kulinarische Ausstellung macht: Im großen Saal des Hetjens werden in der Reihe "Tisch des Monats" nun auf den farbenfrohen Tischen des international geschätzten Künstlers der Minimal Art Törtchen-Werke aus Olga Linas Pâtisserie "Pure Freude" im Wechsel mit großen Porzellanfiguren aus der Museums-Sammlung präsentiert.

"Die Familien-Kooperation hat großen Spaß gemacht. Während jedoch mein Vater seine Sachen nur ins Museum transportieren musste, stand ich bis eben noch in der Backstube", schmunzelte Olga Lina Knoebel gestern Abend bei der Eröffnung. Neben den 100 geladenen Gästen, darunter auch die "Nachbarn", Marie-Agnes Strack-Zimmermann und ihr Mann Horst (für ihn gab's zum Geburtstag eine "süße" Überraschung), konnte die kommissarische Museums-Direktorin Daniela Antonin auch Carmen Knoebel begrüßen. Sie war in den 1960er Jahren Mitbegründerin des "Ratinger Hof" und hatte damals das Plattenlabel "Pure Freude".

(dh)
 
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