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Marcus Jansen
Ein Künstler mit Kosmopoliten-Gen

Düsseldorf. Der Künstler Marcus Jansen kommt mit seiner Ausstellung "post-true realities" nach Düsseldorf. Matthias Kellermann präsentiert in Oberkassel als erster deutscher Galerist eine umfassende Werkschau des 47-Jährigen, der einen Teil seiner Jugend in Deutschland verbrachte und in Mönchengladbach Kunst und Gestaltung studierte. Der Kunsthistoriker Dieter Ronte, ehemaliger Museumsdirektor in Wien, Hannover und Bonn, gab anlässlich der Vernissage eine Einführung in die Kunst von Marcus Jansen, der in New York als Sohn einer westindischen Mutter und eines deutschen Vaters zur Welt kam.

Interessanterweise spricht Jansen nach wie vor hervorragend Deutsch, obwohl er die Sprache in den vergangenen 30 Jahren nur sehr selten anwenden konnte, wie er sagte. "Ich habe sie aber nie vergessen. Je öfter und je länger ich jetzt hier in Düsseldorf Deutsch spreche, merke ich, wie die Vokabeln immer mehr werden." Er habe nach wie vor Freunde und Bekannte in Deutschland und freue sich sehr, bei der Vernissage Menschen wieder zu treffen, die er seit vielen Jahren nicht gesehen hat.

Rund 150 Gäste waren dabei, darunter auch der Düsseldorfer Künstler Bernd Schwarzer, Iwona Malewitsch, die Großnichte des Künstlers Kasimir Malewitsch, und der Kunstkritiker Elmar Zorn. Bis 11. Februar sind die Arbeiten, die mit Realität und Fiktion, Traum und

Bewusstsein spielen, zu sehen.

(bpa)
 
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