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RP-Kultursalon
Ein Plädoyer für die Kulturförderung

RP-Kultursalon: Ein Plädoyer für die Kulturförderung
Dieter Falk (v.l.), Gast Raimund Wippermann, Philipp Holstein und Miguel Passarge sprachen im Zakk über Popmusik. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Beim Thema Popmusik zeigte sich der Rektor der Robert-Schumann-Hochschule, Raimund Wippermann, durchaus zugänglich und interessiert - zumindest an Adele, weniger an Rihanna. Bei der 14. Auflage des Popmusikalischen Quartetts hatten sich Zakk-Musikplaner Miguel Passarge, Komponist und Produzent Dieter Falk und RP-Redakteur Philipp Holstein den "Duisburger Jung" Wippermann als Gast eingeladen.

Er empfahl in der Runde die skandinavischen A-cappella-Sängerinnen von "The Real Group", nutzte den Abend zudem für ein eindringliches Plädoyer für die staatliche Förderung der Kultur und besonders der klassischen Musik.

Dieter Falk erklärte den Zuhörern, warum die britische Sängerin Adele mit "Hello" nicht nur Millionen Tonträger verkauft, sondern auch musikalisch interessant ist - was man von Rihannas "Work" nicht unbedingt behaupten könne. Passarge ließ die Gäste nach der Interpretin einer Cover-Version eines Bob-Dylan-Songs ("Just like Tom Thumb's Blues" von Judy Collins) raten, was sich als schwierig entpuppte, während Holstein seine späte Liebe zu Led Zeppelin ("Nobody´s Fault But Mine" kannten viele) gestand. Er verriet auch, dass der Umfang einer Schallplattensammlung schon mal statische Probleme mit sich bringen kann. Zeitgenössisches bot das Duo "State of Mind" live mit Gitarre und beeindruckendem Gesang. Es handelte sich um Studenten der Robert-Schumann-Hochschule, die am Ende des Abends auch einige CDs verkaufen konnten.

Die RP hatte an diesem Abend im Rahmen ihres Kultursalons auch Leser und Freunde eingeladen. Für die Gäste - unter ihnen auch Beat Wismer, Direktor des Museum Kunstpalast - gab es einen Sektempfang mit Zakk-Geschäftsführer Jochen Molck, der Fragen beantwortete und einen Blick hinter die Kulissen möglich machte. Die Gruppe konnte sich dabei auch ein Bild davon machen, wie es im Backstagebereich aussieht, dort, wo die Künstler vor ihrem Auftritt warten.

(thag)
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