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Dkms-Aktion
Ein Test, der Leben retten kann

Düsseldorf. Jährlich erkranken 12.000 Menschen in Deutschland an Leukämie. Besonders bei Kindern ist Blutkrebs die häufigste Krebserkrankung, doch findet jeder siebte Betroffene keinen passenden Stammzellen-Spender. "Die Suche nach dem genetischen Zwilling kann manchmal wie die Nadel im Heuhaufen sein, da bestimmte DNA-Merkmale hundertprozentig übereinstimmen müssen", sagte gestern Christina Neumann von der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS).

Aus diesem Grund rief die Firma Klüh gemeinsam mit der DKMS zu einer firmeninternen Typisierungs-Aktion auf. "Wir haben einige Mitarbeiter, die davon selbst oder im persönlichen Umfeld betroffen sind. Mit dieser Aktion wollten wir etwas Sinnvolles tun, gerade vor dem Hintergrund der steigenden Zunahme an Blutkrebs-Erkrankungen", sagte Geschäftsführer Reiner Worbs.

Als erste der über 30 Niederlassungen in Deutschland machte die Hauptzentrale in Düsseldorf den Anfang. Nacheinander ließen sich die Mitarbeiter mit einem Abstrich als potenzielle Spender registrieren. Auch Stefanie Frädrich nahm trotz erster Bedenken an der Aktion teil und ließ sich gerne überzeugen: "Ich kannte das Thema vorher nicht und sorgte mich wegen der Operation bei einer möglichen Stammzellenspende. Aber jetzt, nachdem ich aufgeklärt wurde, mache ich sehr gerne mit."

Zu den 50 neuen Registrierungen erhielt die DKMS noch etwas anderes für ihre Arbeit, nämlich eine Spende in Höhe von 3000 Euro vom Unternehmen Klüh.

(citri)
 
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