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Ärzte-In-Treff
Eine Sprechstunde mit dem Gesundheitsminister

Ärzte-In-Treff: Eine Sprechstunde mit dem Gesundheitsminister
Klaus Höffken (Ärztlicher Direktor Uniklinik), RP-Chefredakteur Michael Bröcker und Ärzte-Präsident Frank Ulrich Montgomery (v.l.) FOTO: Hans-Juergen Bauer
Düsseldorf. Viele der fast 750 Gäste waren gekommen, um Netzwerke zu erweitern und Freunde zu treffen. Doch es gab auch Erwartungen an den prominenten Gast aus Berlin, der sich gestern Abend auf dem Podium beim Ärzte-In-Treff den Fragen stellte.

An eine Reform der ärztlichen Gebührenordnung vor der Bundestagswahl glaubt Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe allerdings nicht: Die Überarbeitung sei zwar längst überfällig, eine schnelle Umsetzung sei aber nicht realistisch. Zu der Kritik, dass er Ärzte und Krankenkassen an die Leine legen wolle, sagte er: "Ich bin ein Fan der Selbstverwaltung." Doch er wünsche sich mehr Transparenz und auch mehr Kollegialität innerhalb des Systems.

Nach der Diskussion gab es viel Redebedarf und die Hoffnung, dass Gröhe beim nächsten In-Treff am 10. Mai weitere Fragen beantworten wird. "Ich würde gerne von ihm hören, dass die regionalen Unterschiede bei den Fallpauschalen bald der Vergangenheit angehören. Nordrhein befindet sich am unteren Ende der Skala", sagte etwa Carsten König, Leiter der Düsseldorfer Notfallpraxis. Und für Susanne Schweitzer-Krantz, Chefärztin für Kinder- und Jugendmedizin am EVK, stand fest, "dass der Investitionsstau an den Kliniken endlich abgebaut werden muss. Da ist die Politik gefordert!"

Unter den Gästen auf dem Böhler-Areal waren neben Ärzte-Präsident Frank Ulrich Montgomery RP-Chefredakteur Michael Bröcker und Gesundheitsdezernent Andreas Meyer-Falcke, Klaus Höffken (Ärztlicher Direktor Uniklinik) und Apo-Bank-Vorstand Herbert Pfennig.

Jörg Janßen/Semiha Ünlü

Quelle: RP
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