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Brauchtum
Einmaliger Königsball in den Rheinterrassen

Brauchtum: Einmaliger Königsball in den Rheinterrassen
Die vier Könige und die Königin des III. uniformierten Bataillons standen mit ihrer Begleitung im Mittelpunkt des Königsball. FOTO: andreas Bretz
Düsseldorf. "Mit dem III. feiert man besser" - unter diesem Motto veranstaltete am Samstag das III. uniformierte Bataillon des St. Sebastianus Schützenvereins Düsseldorf 1316 seinen"Ball der Könige". Anlass für die große Feier in den Rheinterrassen war das 700-jährige Bestehen des Schützenvereins.

"Die fünf Gesellschaften Wilhelm Marx, Fürst Karl Anton, Sappeur-Corps, Prof. Hans Kohlschein und König Wilhelm, die dem III. Bataillon angehören, haben in diesem Jahr auf ihre Krönungsbälle verzichtet, um gemeinsam dieses Fest in einem besonders feierlichen Rahmen auf die Beine zu stellen", sagt Peter Angelo Calmund, Vorsitzender der Gesellschaft König Wilhelm.

Die Karten zu dem Königsball waren schnell ausverkauft, denn dieser wurde erstmals und wahrscheinlich auch einmalig in dieser Form ausgerichtet. Nicht Uniform, sondern Abendrobe war für die Schützen angesagt. Major Jörg Müntz begrüßte das "Who is Who" des Schützenwesens in Düsseldorf, bevor die Könige aller Gesellschaften von Hauptmann Toni Opdenberg mit launigen Worten vorgestellt wurden. Die Gesellschaft König Wilhelm wird allerdings in diesem Jahr von Sabine Bollonia regiert. "Das ist noch nicht so häufig, dass es bei uns eine Königin gibt, denn Frauen werden in der Stadtmitte erst seit rund zehn Jahren offiziell in das Schützenwesen aufgenommen", sagt Calmund. Er persönlich begrüßt diesen Schritt sehr. "Wenn es nach mir gegangen wäre, hätte das schon viel früher erfolgen können."

Die Ball-Premiere des Bataillons endete - passend zum Motto - nach vielen Stunden des Tanzes um drei Uhr in der Früh.

(brab)
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