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Olympische Spiele in Rio
"Es ist kaum in Worte zu fassen"

Olympische Spiele in Rio: "Es ist kaum in Worte zu fassen"
Selin Oruz ist eine der drei Düsseldorfer Hockeyspielerinnen in Rio. FOTO: Ariane Schirle
Düsseldorf. Neben Tischtennisspieler und Fahnenträger Timo Boll sind mit Selin Oruz, Annika Sprink und Lisa-Marie Schütze auch drei Hockeyspielerinnen aus Düsseldorf bei den Olympischen Spielen dabei. Die jungen Frauen vom Düsseldorfer HC sind bereits seit einigen Tagen in Rio.

"Unsere Eindrücke aus dem Olympischen Dorf sind unglaublich. Man hat vieles zuvor erzählt bekommen, aber wie es ist, wirklich hier zu sein, ist kaum in Worte zu fassen", sagt Selin Oruz. "Wir haben schon einige Bekanntschaften geknüpft, ein paar Bilder gemacht und uns gut eingelebt. Jetzt sind wir fokussiert auf uns und können es kaum erwarten, endlich ins Turnier zu starten", sagte die 19-Jährige vor dem Spiel gestern Abend gegen China.

Neben Selin ist auch ihr Bruder Timur Oruz in Rio, er spielt für die deutsche Herrenhockey-Nationalmannschaft, die ihr erstes Spiel am Samstag mit 6:2 gegen Kanada gewinnen konnte. Mit vier Jahren haben die beiden angefangen, Hockey zu spielen. Ihre Wurzeln liegen beim Crefelder HTC, Timur Oruz wechselte mit 18 Jahren den Club und spielt mittlerweile bei Rot-Weiß Köln in der Bundesliga.

Selin Oruz studiert an der Düsseldorfer Heinrich-Heine-Uni Medizin, hat sich aber für Olympia eine kleine Auszeit genommen. "Vor unserer Abreise nach Rio wurden wir gefragt, ob wir uns denn nicht ein Zimmer im Olympischen Dorf teilen", erzählt der selbst ernannte Wii-Junkie (Nintendo), aber so weit reiche die Geschwisterliebe dann doch nicht. Die Vorfreude auf das Leben im Olympischen Dorf sei aber dennoch groß gewesen, auch wenn die 19-Jährige die mögliche Begegnung mit dem einen oder anderen Superstar relativiert: "Letztlich sind das genauso Sportler wie wir auch, die hier ein Turnier bestreiten."

In unserem Olympia-Special gibt es alle Informationen rund um Rio 2016.

(arc)
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