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Charity-Turnier
Ex-Profis kicken für den guten Zweck

Charity-Turnier: Ex-Profis kicken für den guten Zweck
Beim Turnier im Düsseldorfer Paul-Janes-Stadion pfiff Walter Eschweiler das spannende Spiel. FOTO: Andreas Endermann
Düsseldorf. Fußball spielen und Gutes tun - das passt für die Traditionsmannschaft Fortuna gut zusammen. So auch beim Benefizturnier des Clubs und des Diabeteszentrums im Paul-Janes-Stadion am Dienstag. Auch einen kleinen Trödelmarkt mit 13 Ständen gab es dort.

"Die komplette Standmiete und die Erlöse werden dem Diabeteszentrum zu Gute kommen", erklärte Tom Koster, der die Traditionsmannschaft betreut.

Bei dem Wettbewerb liefen altgediente Recken der letzten Jahrzehnte auf. Und das nicht nur in Reihen der Fortuna, die unter anderem Benno Beiroth, Torwart Dennis Prostka ("Es ist immer wieder schön, die alten Haudegen wiederzutreffen) und Klaus Diekmann in ihren Reihen hatte, allerdings auf Rekordspieler Gerd Zewe (privat verhindert) sowie auf Egon Köhnen und Fanliebling Frank Mayer (beide krank) verzichten musste. Auch die Ruhrpotthelden sind eine Auswahl Prominenter: Ehemalige Fußball-Profis, Schauspieler und Unternehmer spielen dort, darunter Eurofighter Ingo Anderbrügge und der frühere Bochumer Mittelfeldspieler Frank Benatelli. Für Anderbrügge, Gründer der Ruhrpotthelden und Geschäftsführer der Fußballfabrik Deutschland GmbH, ist es selbstverständlich, so ein Turnier zu unterstützen. Der Höhepunkt seiner sportlichen Karriere war der UEFA-Cup-Sieg mit dem FC Schalke 04, bei dem er in der Verlängerung des Rückspiels bei Inter Mailand eingewechselt wurde und im Elfermeterschießen als erster Schütze traf.

Neben Anderbrügge stand Schauspieler Torsten "Toto" Heim ("Toto & Harry") auf dem Platz. Auch Claus Reitmaier schnürt seit einigen Jahren für die Ruhrpotthelden die Schuhe. "Wenn es um Fußball geht, bin ich immer gerne dabei, und erst Recht, wenn es um eine gute Tat wie heute geht", sagte der frühere Bundesliga-Keeper und aktuelle Fortuna-Torwarttrainer. Dass sein Team das Turnier vor allem wegen seiner guten Paraden gewann, war an diesem Tag zweitrangig.

(faja)
 
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