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Filmstiftung
Gerd-Ruge-Stipendium für Dokumentationsprojekte

Düsseldorf. Anfang August ist der renommierte TV-Journalist Gerd Ruge 87 Jahre alt geworden. Aus aller Welt hat er berichtet, etwa als Korrespondent für die ARD aus Moskau. Seit inzwischen 14 Jahren fördert er den filmischen Nachwuchs - zusammen mit der Film- und Medienstiftung NRW. Einmal im Jahr verleihen beide das mit insgesamt 100 000 Euro dotierte Gerd-Ruge-Stipendium. In diesem Jahr wurden die Preisgelder im Goethemuseum in Schloss Jägerhof übergeben.

Namensgeber Ruge lobte dabei die ausgezeichneten Dokumentationsprojekte, die mit Hilfe der Gelder realisiert werden sollen. Dokus würden nicht nur die Gegenwart beschreiben, sondern auch die Zukunft mit beeinflussen, betonte Ruge. Die Filmemacher machen sich nun an die filmische Umsetzung ihrer Dokumentationsideen. Insgesamt 44 Projekte aus ganz Deutschland hatten sich auf das Stipendium beworben, ausgezeichnet wurden sieben: Hendrik Löbbert für "Small Isles", Claudia Sárkány mit "33, ledig, sucht", Giuseppe Vaccaro für "Meine heilige Familie", Emma Rosa Simon für "La haîne, L'amour - Romeo & Julia", Tom Erhardt für "Chagas", Jo Claire Roggan und Antonia Traulsen für "Der Letzte macht das Licht aus" und Daniel Huhn für "Neue Häuser in verlassenen Dörfern".

(her)
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