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Fünf Lieblingsorte Von Maria Fischer
Goethe und der Rhein

Fünf Lieblingsorte Von Maria Fischer: Goethe und der Rhein
Maria Fischer vor dem Goethemuseum, einem der Lieblingsorte der Personalberaterin in der Stadt. FOTO: Andreas Bretz
Düsseldorf. In Münster geboren lebt Maria Fischer bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr in Düsseldorf und betrachtet die Landeshauptstadt längst als ihre Heimat. Als Personalberaterin ist sie seit 15 Jahren selbstständig und besetzt weltweit Führungspositionen in Unternehmen.

"Angefangen habe ich damals mit einer Sekretärin", erinnert sich die 62-Jährige. Heute führt sie ein internationales Team von 26 Mitarbeitern, Tendenz steigend.

Daneben engagiert sich die Unternehmerin ehrenamtlich, ist beispielsweise Vorsitzende des Bundes Katholischer Unternehmer und gehört zum Beirat von Fiftyfifty. Die Wertschätzung anderer Menschen ist ihr sehr wichtig. "Alle Menschen sollten gleich behandelt werden, ganz egal welchen Hintergrund sie haben", erläutert sie ihre persönliche Einstellung. In ihrer Freizeit ist Fischer gemeinsam mit ihrem Mann häufig "musikalisch unterwegs", beide mögen gleichermaßen klassische Konzerte, Oper und Jazz. Und an ihrer Heimatstadt liebt sie ganz besonders den Rhein. Deshalb freut sie sich, dass ihr Mann in Bad Godesberg in direkter Rheinnähe wohnt, denn "der Fluss gehört einfach dazu".

Rheinblick "Oft fahre ich von Oberkassel kommend über die Rheinkniebrücke in Richtung Innenstadt", erzählt Maria Fischer. Und dann komme irgendwann dieser "Hammerblick". "Auf der linken Seite schaut man auf die Altstadt mit dem Schlossturm und der Lambertuskirche, rechts sieht man den Landtag mit dem Fernsehturm und dem Medienhafen, und in der Mitte fließt der Rhein", erklärt sie begeistert. Manchmal fährt sie einfach nur wegen dieses Blicks über die Brücke. Andreaskirche Zu dieser Altstadtkirche hat die Unternehmerin eine sehr persönliche Beziehung. Sie hat nicht nur dort geheiratet, sondern kennt auch einige der Dominikanerbrüder recht gut. Zudem mag sie die barocke Ausstattung der Kirche und ihre ruhige Atmosphäre. "Es ist schön, drinnen zu sitzen und einfach eine kurze Auszeit zu genießen", sagt sie. Und wenn man sich der Kirche von der Neubrückstraße nähere, so Fischer, spiegele sie sich in der Fassade der Kunstsammlung. Ein weiterer schöner Blick. Maxkirche und Maxhaus Auch zu dieser Kirche in der Carlstadt gibt es eine persönliche Beziehung. So oft es ihr möglich ist, besucht Maria Fischer nämlich sonntags morgens um zehn Uhr das lateinische Hochamt. Die Musik sei immer unglaublich schön, erklärt sie. Und im benachbarten Maxhaus besucht sie nicht nur gern Veranstaltungen, sondern richtet dort auch häufig eigene aus. Das Maxhaus habe übrigens, so Fischer, Düsseldorfs schönste Toiletten - sie empfiehlt einen Besuch. Landhaus Mönchenwerth "Im Sommer bei schönem Wetter ist es ganz wunderbar, dort unter den alten Bäumen zu sitzen und auf den Rhein zu schauen, man befindet sich sozusagen mitten in den Rheinauen", schwärmt Maria Fischer. Zudem findet sie das Essen "extrem lecker", und so gönnt sie sich alle paar Wochen einen Besuch.

Goethe-Museum "Goethe war ein breit aufgestelltes Genie, ein Universalgelehrter", sagt Fischer. Er sei zwar dem schönen Leben zugetan, aber auch ein extrem harter Arbeiter gewesen - und habe sie immer schon fasziniert. Sich als Düsseldorferin für dieses einzigartige Museum als Dokumentationsort zu engagieren, hält sie für wichtig. Und sie ist deshalb inzwischen dem Freundeskreis des Museums beigetreten. Zudem gehört auch das Gebäude Schloss Jägerhof mit seinen schönen großen Räumen eindeutig zu ihren Lieblingsorten und sei, so Fischer, ein wichtiges Element in Düsseldorf.

Beate Werthschulte

Quelle: RP
 
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