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Empfang
Großes Interesse an der polnischen Modeszene

Empfang: Großes Interesse an der polnischen Modeszene
GDS-Leiterin Ute Windhausen-Kiss, der polnische Generalkonsul Jan Sobczak und Dominika Swietonska, Direktorin des polnischen Instituts (von links), kamen beim Mode-Empfang in der Carlstadt zusammen. FOTO: Bernd Schaller
Düsseldorf. Bislang hat sich das Polnische Institut in dem schönen Galerie-Haus an der Citadellstraße vor allem mit kulturellen Projekten einen Namen gemacht. Zum ersten Mal zeigen Direktorin Dominika Swietonska und ihr Team nun mit dem Projekt "Ready to wear Polish brands" modisch Flagge. "Aus Leidenschaft für die Mode, die wir als Teil der Kultur verstehen, haben wir uns entschieden auf den beiden großen Messen, The Gallery und GDS, zehn junge Mode- und Accessoires-Designer aus Polen vorzustellen."

Die Mode-Offensive und offenbar viel versprechende Partnerschaft zwischen den Düsseldorfer Messen und dem polnischen Pendant, der Hush Warsaw, wurde gestern bei einem Empfang in der Carlstadt gebührend gefeiert. Unter den 60 geladenen Gästen waren Jan Sobczak, Generalkonsul der Republik Polen in Köln, Konsul Stanislaw Hebda von der polnischen Wirtschafts-und Handelsabteilung, Marianne Schirge, Gerhard Eschenbaum von der IHK, Igedo-Chef Philipp Kronen und Ute Windhausen-Kiss (Leiterin GDS) sowie Anna Pieta und Magdalena Korcz, Leiterinnen der Modemesse Hush Warsaw.

Natürlich waren auch einige der jungen Designer präsent, schließlich waren fünf von ihnen mit ihren in Polen entworfenen und produzierten Labels bereits am Wochenende während der Gallery in der ehemaligen Botschaft an der Cecilienallee erfolgreich und haben dort neue Kunden gewonnen.

Die anderen fünf sind noch ziemlich nervös. Sie stellen sich und ihre Entwürfe erst von heute bis Freitag auf der 120. Schuhmesse vor. Unter dem Motto "Die ganze Welt in einer Handtasche" zeigen sie ihre neuesten Taschenmodelle und Schuh-Kollektionen.

"Alle zehn Marken sind in unserer Heimat schon sehr stark und erfolgreich. Jetzt ist es höchste Zeit, sie bei ihrem internationalen Markteintritt zu unterstützen", sagte die Direktorin des Polnischen Instituts. Die Förderung junger Talente sei für sie und für die Partner ein wichtiges Ziel. Auch Philipp Kronen begrüßte die Zusammenarbeit, schließlich gäbe es ohne Nachwuchs keine Mode von morgen.

Neues aus der polnischen Küche tischte Agata Reul auf. Die gebürtige Polin mit eigenem Restaurant ist Düsseldorfs einzige Sterneköchin.

(dh)
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