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Festakt
Israelstiftung ehrt Heimatsucher

Festakt: Israelstiftung ehrt Heimatsucher
Edgar Moron, Brigitte Mandt, Christina Rau, Sarah Hüttenberend, Manfred Müller, Katharina Hermes, Ruth-Anne Damm, Carina Gödecke (v.l.) FOTO: end
Düsseldorf. Der Düsseldorfer Verein Heimatsucher erhielt den Zukunftspreis der Israelstiftung in Deutschland. Auf Einladung der Landtagspräsidentin Carina Gödecke und der Stiftung fand der Festakt zur Preisverleihung im Landtag statt.

Laudatorin war Christina Rau, die vor einem Jahrzehnt für ihre Verdienste um die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel als Erste mit dem Zukunftspreis der Israelstiftung in Deutschland ausgezeichnet wurde. Sie lobte die Verdienste des Vereins, der sich der deutschen Erinnerungskultur widmet. Über die persönlichen Erzählungen von Schoah-Überlebenden will der Verein Geschichte nachfühlbar und begreifbarer machen.

Die Zeitzeugen-Ausstellung etwa umfasst bisher 18 Porträts von Schoah-Überlebenden aus Israel und Deutschland und besteht aus eindringlichen Fotografien und Interviews. Sie vermittelt die Geschichten an Erwachsene und auch an Kinder und Jugendliche und soll so zum Handeln gegen Antisemitismus und Rassismus anregen. Die Israelstiftung in Deutschland zeichnet mit ihrem Zukunftspreis Initiativen, Gruppen und Menschen aus, die in außergewöhnlicher Weise mit dem Staat Israel und seinen Menschen verbunden sind und sich für das Erinnern einsetzen.

(bpa)
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