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Krimi-Autor
Jo Nesbø und der Düsseldorfer Mörder

Düsseldorf. Der norwegische Erfolgsautor Jo Nesbø hat sich für seinen neuen Krimi "Durst" vom Thema Vampirismus inspirieren lassen - und reale Fälle wie den des Düsseldorfer Serienmörders Peter Kürten eingearbeitet. "Als ich das erste Mal von Peter Kürten, dem Vampir aus Düsseldorf, und Richard Trenton Chase hörte, wusste ich, dass mir genau so etwas fehlte", schreibt der Autor in einem Internet-Blog seines Verlages Ullstein. Er interessiere sich zwar nicht für "true crime stories", doch es seien die menschlichen Aspekte gewesen, die ihn inspiriert und verstört hätten.

"Durst" ist der neue Fall um Nesbøs Serien-Hauptfigur, Kommissar Harry Hole. Dieser jagt einen Serienmörder, der seine Opfer über eine Dating-App findet - und unterhält sich darin mit einer anderen Figur unter anderem über Kürten und wie dieser 1929 im Düsseldorfer Hofgarten einen Schwan tötete, dessen Blut trank - und noch im gleichen Jahr acht Menschen ermordete.

Peter Kürten, geboren in Mülheim an der Ruhr, war im Mai 1930 verhaftet worden. Im Juli 1931 wurde er hingerichtet.

(nic)
 
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