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Kultur
Junge Musiker rocken das Akki

Düsseldorf. Jungen Musikbands ein Forum bieten - das schafft die Aktion "Newcomer", ausgerichtet vom Kulturverein Akki in Zusammenarbeit mit dem Zakk. Acht Nachwuchsbands bespielten am Samstag das Akki-Kulturzentrum an der Siegburger Straße.

"Das ist eine tolle Möglichkeit, musikalisch talentierten Jugendlichen einen professionellen Auftritt zu ermöglichen, bei dem sie erste Bühnenerfahrung sammeln können", sagte Hans-Peter Rams, Kulturpädagoge und zweiter Geschäftsführer des Akki, über die Aktion, die zum 14. Mal ausgerichtet wurde.

20 Minuten bekamen die Jugendlichen, um eigene Songs oder neu interpretierte Coverversionen zu spielen. Diese Chance nutze auch die Band Hawkbit, was so viel wie Löwenzahn bedeutet, vom Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium. Die vier Jungs der zehnten Klasse überzeugten mit den selbst geschriebenen Liedern, lieferten aber auch eine klangvolle Version des Hits "How to Save a Life" von The Fray. "2013 haben wir uns gegründet, nachdem wir durch ein Projekt im Musikunterricht zusammen gefunden haben", sagte Leadsänger und Gitarrist Daniel Aklhazov. Die Idee, "dass die jungen Musiker sich bei solchen Events miteinander vernetzen und wichtige Kontakte knüpfen können", wie Rams die Grundidee der Aktion definiert, hat auch bei den vier Rockern gefruchtet. "Wir konnten in letzter Zeit nur ein Mal pro Woche in der Schule proben, weil uns ein geeigneter Raum gefehlt hat. Nach unserm Auftritt wurde uns aber tatsächlich ein Proberaum in Wersten angeboten, den wir nun nutzen werden", so Aklhazov.

Ein Musiker stach am Samstag besonders hervor. Tomaro Walter stand am Keyboard der Comenius-Band - und das mit gerade einmal 13 Jahren. "Ich war nicht mehr so aufgeregt wie noch bei den ersten Auftritten", versicherte der jüngste Teilnehmer des Abends.

(seka)
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