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Superstar
Justin Bieber passt gut ins SC-West-Team

Düsseldorf. Für Michaela aus Hamm war Pfingsten gelaufen: Da war sie am Samstag in Düsseldorf zum Shoppen - und erfuhr erst hinterher, dass auch ihr Lieblingsstar Justin Bieber die Idee zu einem Spontantrip in die Landeshauptstadt hatte.

Für Vincent Schneider aus der E-Jugend des SC West und seine Freunde dagegen bleibt dieses Pfingstfest wohl unvergesslich: Als die Sportkameraden nämlich am Rande des traditionellen Handball-Pfingstturniers am Samstag die freie Grünfläche auf dem Kunstrasen zum Fußballspielen nutzten, tauchte dort plötzlich Weltstar Justin Bieber auf - und kickte fröhlich mit.

"Auf einmal kamen sechs schwarze Busse mit verdunkelten Scheiben und rund 20 Bodyguards vorgefahren", berichtet SCW-Abteilungsleiter Frank Laurini, der das Spektakel aus dem Vereinsheim heraus beobachtete. "Es war tatsächlich Justin Bieber." Seine Jungs waren dagegen erst mal skeptisch. Vincent zum Beispiel: Der googelte erstmal blitzschnell mit dem Smartphone Biebers Tattoos und verglich sie mit denen des neuen Mitspielers. "Es waren genau dieselben", sagt der Grundschüler aufgeregt. "Anschließend hat er sich auf Englisch mit Justin vorgestellt und gefragt, ob er mitspielen dürfe." Durfte er - und sein Team gewann prompt mit 5:4. Für Vincent die wahrscheinlich "schönste Niederlage" seiner noch jungen Karriere. Und großzügig attestiert er dem Weltstar: "Er hat echt Talent und einen richtig guten Schuss." D-Jugend-Trainer Nick Martin hat vor allem beeindruckt, dass Bieber sich als "Super-Teamplayer" bewiesen hat.

Und einmal mehr als Düsseldorf-Fan. Denn eigentlich hatte Justin nicht wirklich am Rhein, ja streng genommen nicht einmal in NRW zu tun: Am Samstag stand auf seinem Programm im Rahmen seiner "Purpose World Tour" ein Konzert im niederländischen Landgraaf, am Sonntag ein Auftritt beim Solidaritäts-Konzert One Love Manchester. Da hatte sich der Kanadier, der auch schon mal in Oberhausen sein Publikum mit einem herzlichen "Hello Düsseldorf" überraschte, wohl gedacht, das Düsseldorf strategisch am besten liegt.

Er selbst legte sich übrigens im Breidenbacher Hof zu Bett, in dem er schon öfter übernachtet hat, und vor dem ihn eine Menge - zumeist weibliche - Fans erwartet hatten. Zu ihnen war der Superstar genauso nett wie zu denen, die ihn am Sonntag auf dem Flughafen verabschiedeten. Aus dem Auto heraus plauderte er mit ihnen über den bevorstehenden Auftritt in Manchester - und die Fotos seines Düsseldorf-Besuchs gingen wenig später um die Welt. Sein Kick mit den Jungs vom SC West jedenfalls wurde sogar bei Bieber-Fanclubs in Fernost geteilt. Und in Hamm hat es auch Michaela gesehen. S.Geilhausen/ C.Zabkar

Quelle: RP
 
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