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Kom(m)ödchen
Kay Lorentz lud nach "Couch"-Jubiläum zum Umtrunk ein

Düsseldorf. Das Möbelstück ist zwar zehn Jahre alt, aber überhaupt nicht aus der Mode - weil es nämlich permanent auf den neuesten Stand gebracht wird: Seit 2006 läuft im Kom(m)ödchen das Stück "Couch", Maike Kühl, Christian Ehring und Heiko Seidel räkelten sich mehrere hundert Male auf diesem Sitzmöbel, das der Mittelpunkt eines Zimmers und damit der schrägen Dialoge (Autor: Dietmar Jacobs) des Trios ist.

Die Schauspieler blieben, die Couch wurde womöglich mal ausgetauscht, der Name blieb auch - aber die Inhalte, die wurden permanent erneuert. Und so waren jetzt, in der Vorstellung anlässlich des Zehn-Jahres-Jubiläums, höchstens noch fünf oder zehn Prozent des ursprünglichen Textes dabei. Ansonsten ging es um Facebook, die Flüchtlingskrise, um Sigmar Gabriel, Angela Merkels Satz "Wir schaffen das!", Horst Seehofer und den neuen Sultan vom Bosporus.

Kom(m)ödchen Chef Kay Lorentz genoss, sichtlich zufrieden, den Applaus des Publikums im (wie immer ausverkauften) Haus und lud nachher mit dem Ensemble zum Umtrunk in das Foyer des Theaters. Einige Zuschauer waren zum dritten oder vierten Mal dabei - und wollen wiederkommen. Zurück auf die "Couch" - denn durch gesessen ist sie noch lange nicht.

(ho-)
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