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Deg
Kölner will nicht für Haie zahlen

Düsseldorf. Eine ohnehin schon ungewöhnliche Geschichte wird noch ein bisschen ungewöhnlicher. Die DEG hatte im Vorfeld des Derbys gegen den Konkurrenten aus Köln (heute, 19.30 Uhr, Dome) zwei aufblasbare Kölner Haie mit einer humorvollen Beschreibung im Internet versteigert. Der Erlös sollte entweder an die Hai-Sektion des neuen Aquazoos oder an die Jugendabteilung der Kölner Haie gehen - abhängig vom Wunsch des Ersteigerers.

Doch dieser hatte einen ganz anderen Wunsch, wie sich nach dem Ende der Auktion herausstellte. Der Höchstbietende wollte nämlich die 905 Euro für die zwei aufblasbaren Plastiktiere gar nicht zahlen. Bei dem Mann soll es sich nach Auskunft der DEG um einen Dauerkartenbesitzer der Kölner Haie handeln. Doch das Rheinland wäre nicht das Rheinland, wenn man in dieser Situation nicht eine Lösung gefunden hätte. DEG-Geschäftsführer Paul Specht sprach die PSD Bank Rhein-Ruhr an, die nun mit den Kollegen der PSD Bank Köln den Betrag für die zwei Kölner Plastikhaie übernimmt und noch aufstockt. Die Düsseldorfer spenden nun 500 Euro an den Aquazoo, die Kölner unterstützen mit dem gleichen Betrag die Jugend in Köln.

Was die PSD-Banken nun mit den Kölner Haien anstellen, ist offen. Stefan Hölzel, Marketingleiter der PSD Bank Rhein-Ruhr äußerte nur die Hoffnung, dass es sich um keine Kredithaie handelt.

(jaw)
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