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Empfang
Konsul Gielisch feiert mit Onkel aus Jordaniens Königshaus

Düsseldorf. Welch prominente Verwandtschaft: Claus Gielisch, in dritter Generation Chef des renommierten Düsseldorfer Sachverständigenbüros C. Gielisch GmbH, konnte gestern Abend im Industrie-Club Prinz Ra'ad bin Zeid aus der haschemitischen Königsfamilie Jordaniens und dessen Gattin, Majda Raad, begrüßen. Für Gielisch sind sie vor allem Onkel und Tante - sie ist gebürtige Schwedin und die Schwester von Gielischs Mutter.

Der Anlass für den royalen Besuch war ein Jubiläum: Claus Gielisch ist seit 25 Jahren Honorarkonsul für Jordanien in Düsseldorf. Ein Vierteljahrhundert hatte auch sein Vater Carl Gielisch das diplomatische Amt inne. Nach dessen Tod 1990 erbte es Sohn Claus, im wahrsten Sinne des Wortes. Was dafür nötig sei, fragte Gielisch damals einen erfahrenen Diplomaten. "Wir müssen das Land lieben", erwiderte er. "Und das tue ich", sagte Gielisch in seiner Rede vor den rund 150 geladenen Gästen.

Im Publikum saßen nicht nur viele Kollegen aus dem Konsularischen Korps, angeführt vom Serben Nebojsa Kosutic, auch Europa-Minister Franz-Josef Lersch-Mense, Simone Bagel-Trah (Henkel), OLG-Präsidentin Anne José Paulsen sowie Schauspieler und Produzent Walter Sittler, dessen Film "Schulweg eines jordanischen Jungen" zu sehen war. Vor allem in der Flüchtlingskrise verhalte sich Jordanien vorbildlich, betonte Gielisch.

König Abdullah erhielt dafür den Westfälischen Friedenspreis - und in der Laudatio viel Lob von Bundespräsident Joachim Gauck. Gielisch erlebt das Land oft aus der Familienperspektive, sein Cousin, Seid bin Ra'ad Seid Al-Hussein, ist Hoher Kommissar für Menschenrechte bei den Vereinten Nationen.

(dr)
 
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