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Geschichte
Kristina Spohr stellt Buch über Helmut Schmidt vor

Düsseldorf. Als Kristina Spohr begann, sich mit den 1970er Jahren als Beginn der Globalisierung zu beschäftigen, fragte sie sich, wie es dazu kam, dass in dieser Zeit die Bundesrepublik im internationalen Ansehen gestiegen war. Sie recherchierte in internationalen Zeitungen und las dort, wie sehr der damalige Bundeskanzler Helmut Schmidt als Weltpolitiker geschätzt wurde. In Deutschland war die Wahrnehmung eine andere. "Da wurde er auf den Macher und Krisenmanager reduziert", sagt Spohr, die in Düsseldorf aufgewachsen ist und als Professorin für internationale Geschichte an der London School of Economics lehrt.

Sie beschloss, aus dieser internationalen Perspektive sich mit Schmidts Kanzlerschaft auseinanderzusetzen, recherchierte in Amerika und England, aber auch in Schmidts Privatarchiv. Daraus entstanden ist das Buch "Helmut Schmidt - Der Weltkanzler", mit dem die Tochter des bekannten Düsseldorfer Architekten Edmund Spohr zurzeit auf Lesetour ist. Nach einer Präsentation in Hamburg ist sie heute in München, weitere Stationen sind die Frankfurter Buchmesse, Berlin, Brüssel und einige andere Städte. In Düsseldorf gibt es bislang noch keinen Termin.

(stz)
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