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Auszeichnung
Kunstförderer erhielten Nadel der Medici

Auszeichnung: Kunstförderer erhielten Nadel der Medici
Ulrich S. Soénius, IHK, und Norbert Vogelpoth, PwC (v.l.) Ulrich S. Soénius, IHK, und Norbert Vogelpoth, PwC (v.l.) FOTO: Hans-Juergen Bauer
Düsseldorf. Rund 100 ausgesuchte Vertreter aus Wirtschaft, Kultur und Verwaltung nahmen an dieser Gala im Lambertussaal in der Altstadt teil.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Thomas Geisel und Kulturdezernent Hans-Georg Lohe feierte der Verein "Anna-Maria Luisa de Medici" große Kunstunternehmungen. Den Preis "Nadel der Medici", erhielten in diesem Jahr das Kunstzentrum "Weltkunstzimmer" in Düsseldorf und das Unternehmen Coroplast in Wuppertal. Die beiden Einrichtungen hatten in dem Wettbewerb um die Förderung der Bildenden Kunst durch Wirtschaft und Institutionen in der Kunstregion entlang der Rheinschiene das Rennen gemacht.

Jacques Abramowicz, Vorsitzender des Vereins, ließ durchblicken, dass die Auswahl der Jury in diesem Jahr ausgesprochen schwergefallen sei. "Wir hätten deutlich mehr Medici-Nadeln verleihen können, denn die vielfältigen Ideen, Konzepte und Projekte hätten sie verdient." Ulrich S. Soénius, Geschäftsführer der IHK zu Köln und Moderator dieser zehnten Preisverleihung, ergänzte: "Der jährliche Wettbewerb um den Preis führt uns sehr deutlich vor Augen, wie engagiert Unternehmen und Institutionen aus dem Großraum Düsseldorf und Köln sich für die Kunst einsetzen." Die "Nadel der Medici" wurde auch in diesem Jahr wieder gestiftet von dem Kö-Goldschmied und Künstler Georg Hornemann.

Das Düsseldorfer "Weltkunstzimmer" ist ein 2012 von der Hans-Peter-Zimmer-Stiftung zur Förderung bildender Kunst, darstellender Kunst und Musik gegründetes interdisziplinäres Kunstzentrum. In einer ehemaligen Backfabrik finden jedes Jahr drei bis vier Ausstellungsprojekte junger wie auch erfahrener Kuratoren, Kunsthistoriker und Künstlergruppen statt. Hinzu kommt die monatliche Konzertreihe "Musikzimmer", die insbesondere junge Nachwuchsbands aus Düsseldorf und der Umgebung fördert.

Bei Coroplast befand die Jury preiswürdig, dass dieses Unternehmen auf mannigfache Weise Kunst, Künstler und Kunstbetriebe unterstützt und fördert. Der Kunstpreis namens Coroart sei beispielhaft: Hier sind Künstler aufgefordert, Kunstwerke zu fertigen aus Produkten der Firma Coroplast, die vorwiegend Klebebänder für verschiedenste Anwendungen herstellt. Viele dieser Einreichungen werden in Museen ausgestellt. Brigitte Pavetic

Quelle: RP
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