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Ladies Lunch
Marion Ackermann verspricht Wiedersehen in Düsseldorf

Düsseldorf. Mit Picasso startete 2009 das Ritual, mit der Gursky-Schau endet es: Und weil der 20. Ladies Lunch, zu dem Marion Ackermann 30 Damen aus Wirtschaft und Kunst ins K 20 geladen hatte, zugleich ihr letzter war, gab es für die nach Dresden wechselnde Direktorin der Kunstsammlung NRW neben Blumen und Dankesworten auch das Versprechen auf ein Wiedersehen.

Wie immer führte Ackermann sehr persönlich und anekdotenreich durch die laufende Ausstellung. "Es war eine meiner glücklichsten Erfahrungen, zu erleben, wie in Düsseldorf die Helden des Rheinlandes gefeiert werden - von Beuys über Uecker, Tony Cragg, Richter bis zu Katharina Sieverding." Nirgendwo habe sie derart intensiv gespürt, dass die Menschen in der Stadt so nah und greifbar mit ihren Künstlern leben wie hier. "Das werde ich vermissen, so wie den Ladies Lunch. Aber weil man Gutes durchaus kopieren kann, lasse ich diese Tradition vielleicht an der Elbe wiederaufleben." Das gefiel der Initiatorin und Geschäftsführerin der Art Partner Relations, Sandra Christmann, ebenso wie den Gästen, darunter Annamaria Englebert (AXA Art), Maike Borgwardt-Coenen (Christie's), Andrea Granzdörffer (Messe Düsseldorf), Petra Schlieter-Gropp (Schlieter & Friends), Ursula Wißborn (Stiftung Sparda Bank), Petra Schäpers (Dorotheum), Friderike Bagel (KPMG), Nadine Schatz-Grandjean (Qiagen) und Claudia Roggenkämper (HHP).

Bevor es zu Karotten-Orangen-Ingwer-Süppchen und Blattsalat mit Ziegenkäse ins frisch wieder eröffnete Restaurant Klee's ging, verriet Marion Ackermann noch, dass sie bestimmt in Dresden eine Gursky-Schau inszenieren wird, denn der in Leipzig geborene Fotokünstler habe noch im "Osten" ausgestellt.

(dh)
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