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Muss Geisel in Neuss Strafe zahlen?

Schützen: Muss Geisel in Neuss Strafe zahlen?
Thomas Geisel ist bereits als Schütze in Neuss mitmarschiert. FOTO: Woitschützke
Düsseldorf. In Neuss gibt es viele interessante Veranstaltungen, aber eine ist für alle Pflicht: das große Bürgerschützenfest.

Beim Netzwerkertreffen "Was gibt's Neuss?", dem Pendant zum Düsseldorfer In-Treff, spielt heute eine außergewöhnliche Terminüberlappung eine Rolle: Parallel zum Neusser Schützenfest feiern vom 26. bis 28. August das Land NRW und seine Hauptstadt gemeinsam den 70. Geburtstag. Natürlich in Düsseldorf. Oberbürgermeister Thomas Geisel dürfte kaum die Zeit finden, bei der großen Parade in Neuss mitzumarschieren. Das muss er eigentlich, denn er ist Mitglied beim Grenadierzug "Nüss Globetrotters".

Wie zu hören ist, wälzt Spieß Carsten Heuer bereits die Vorschriften, um die Höhe der Geldstrafe festzulegen. Überhaupt kommt die terminliche Überschneidung nicht so gut in der Nachbarstadt an. Einige der Neusser Schützen wie Volksbank-Chef Rainer Mellis überlegen schon, in Düsseldorf einzufallen. Aber: "Mehr als 7000 Mann könnten nicht im Gleichschritt über die Kardinal-Frings-Brücke marschieren." Der drohte Einsturzgefahr.

(ujr)
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