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Künstler Julian Khol
"Nazan ist die Sonne meines Lebens"

Künstler Julian Khol: "Nazan ist die Sonne meines Lebens"
Der Künstler Julian Khol ist mit der Moderatorin Nazan Eckes verheiratet. Sie begleitete ihn zur Ausstellungseröffnung in der Galerie Till Breckner. FOTO: a. bretz
Düsseldorf. Vertrauter Platz, neue Kunst: Julian Khol eröffnete am Wochenende seine zweite Ausstellung in der Galerie Till Breckner. Nach Malerei auf Leinwand sind es diesmal grafische Werke, eine Richtung, die er erst kürzlich einschlug.

Der Wiener Künstler (36) studierte an der Düsseldorfer Akademie, als Meisterschüler von Herbert Brandl. Mit ihm teilt er sich bei "Works on Paper" (bis 28. Mai) den großen Ausstellungsraum.

"Wir hatten intensive Jahre nach dem Studium und viele Gespräche über Kunst - da wurde es Zeit, sie zusammen zu zeigen" sagt er. Brandls großformatige Bilder nehmen die eine Wand ein, Khols Grafiken die andere. Zwischen einer Gräser- und einer Tulpen-Serie hängen zwei Arbeiten aus seiner "Principessa"-Reihe: "Vorbild ist eine stolze, starke Frauenfigur, die ich in einem Buch aus Papua-Neuguinea entdeckte. Immer wieder komme ich auf dieses Motiv zurück.

" Eine schöne starke Frau hat er auch an seiner Seite: Nazan Eckes. Die RTL-Moderatorin begleitete ihren Mann zur Vernissage nach Düsseldorf. Kommt sie ebenfalls in seiner Kunst vor? "Selten", antwortet er. "Dazu müsste ich ihr ein ganzes Jahr widmen. Nazan ist ohnehin die Sonne meines Lebens, um sie dreht sich alles." Das Paar lebt mit dem gemeinsamen Sohn Lounis (2) in Köln. Dort hat Julian Khol sein Hauptatelier, in Wien ein kleines Studio.

"Ich nenne es mein Gedankenstübchen, weil ich in meiner Heimatstadt eine besondere Energie spüre." Nazan Eckes versteht, dass er in seinen Schaffensphasen tief in die Arbeit eintaucht. "Sonst wäre ich nicht mit einem Künstler verheiratet. Julian braucht seine eigene Welt, wenn er Ideen umsetzt. Das Emotionale bekomme ich vorher mit, das fertige Werk ist immer eine Überraschung." Zur Gräser-Serie inspirierten ihn Spaziergänge mit seinem Sohn: "Spannend sind für mich die Grenzgebiete zwischen bewirtschafteten Flächen, wo sich die freie Natur entfaltet", sagt Julian Khol.

Die Anregung zu den Tulpenbildern bekam er zu Hause. "Jeden Tag fotografierte er einen langsam verwelkenden Strauß", erinnert sich Nazan Eckes. "Ich wusste, den muss ich ihm lassen."

(go)
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