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Gastro
Neues Konzept von Bastian Falkenroth

Düsseldorf. Es wird gegessen, was auf den Tisch kommt. So könnte das Motto für Bastian Falkenroths neues Restaurant lauten. Nur: Wenn der Gast ins Restaurant "Nenio" kommt, dann findet er noch nicht mal einen gedeckten Tisch vor. Denn "Nenio" ist Esperanto und bedeutet übersetzt "Nichts".

Seit vier Jahren betreibt der junge Wilde unter den Düsseldorfer Köchen das "U" an der Klosterstraße 34. Jetzt hat er dort, wo früher die offene Küche mit Chef-Table war, umgebaut. Entstanden ist ein großer u-förmiger, hoher Tisch an dem 15 Personen auf Barhockern Platz finden. Und diese Gäste will Falkenroth persönlich bedienen. Denn in der Mitte befindet sich eine kleine Küche, an der er die Speisen finalisiert. Und es sind ganz erlesene Dinge, die er serviert. Der 36-Jährige, der unter anderem bei Sterneköchen wie Thomas Bühner, Holger Berens und Nils Henkel arbeitete, geht komplett neue Wege. "Ich möchte wieder eine Stufe höher arbeiten und exklusive kulinarische Qualität in einem neuen Rahmen präsentieren", sagt er. Ihm sei wichtig, eng beim Gast zu sein, das habe er zuletzt vermisst. Und so serviert Falkenroth ab heute (zwei Plätze sind noch frei) ein hochwertiges siebengängiges Menü (110 Euro inklusive Wasser). Er gibt zu, dass es etwas fischlastig sei. Denn Falkenroth hat eine Vorliebe für die asiatische, insbesondere die japanische Küche. Er schwärmt aber auch von dem hochwertigen Farör-Biolachs und den Baby-Calamaretti, die es im aktuellen Menü gibt. Das kocht er übrigens bis zum 18. Juni. Denn alle sieben Wochen ändert er sein Menü. Reservierungen unter Tel. 87586137 nimmt er dienstags bis samstags, 14 bis 18 Uhr, entgegen. "Danach muss ich kochen", sagt er.

(wa.)
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