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Andrea Röpke
Paul-Spiegel-Preis für Politologin

Andrea Röpke: Paul-Spiegel-Preis für Politologin
Andrea Röpke erhielt die Auszeichnung von Josef Schuster. FOTO: BS
Düsseldorf. Weil die Journalistin und Diplom-Politologin Andrea Röpke (50) seit mehr als 20 Jahren "mutig und exzellent" über Neonazis publiziert, wurde sie mit dem Paul-Spiegel-Preis ausgezeichnet.

"Frau Röpke verdient für ihre Arbeit hohe Anerkennung und Respekt. Sie hat zahlreiche Verbindungen und Strukturen in der rechtsextremen Szene aufgedeckt. Für ihre Recherchen nimmt sie ein hohes persönliches Risiko auf sich. Ihre Arbeit und ihr Engagement sind vorbildlich", erklärte Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, in Anwesenheit von hohen Vertretern der jüdischen Gemeinde, von Oberbürgermeister Thomas Geisel und Witwe Gisèle Spiegel.

Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird seit 2009 in Erinnerung an den früheren Zentralratspräsidenten Paul Spiegel und sein Engagement gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sowie für eine starke Bürgergesellschaft vergeben.

(dh)
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