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"die Selbstanzeige"
Premiere: Ex-Venetia macht Bühnenbild in der Komödie

"die Selbstanzeige": Premiere: Ex-Venetia macht Bühnenbild in der Komödie
Bühnenbildnerin Pia Oertel darf sich schon mal hinlegen und ausruhen: Das Ensemble der Komödie lobt sie in den höchsten Tönen. FOTO: Bretz
Düsseldorf. Es war der Karneval, der die beiden Frauen vor mehr als einem Jahr zusammenbrachte: Pia Oertel kam in ihrer Funktion als Venetia in eine Vorstellung der Komödie, Theaterchefin Katrin Schindler und sie kamen danach häufiger ins Gespräch. Das Ergebnis: Für das Stück "Die Selbstanzeige", das heute an der Steinstraße Premiere feiert, gestaltet Bühnenbildnerin Pia Oertel sowohl die Kulisse als auch die Kostüme und sämtliche Requisiten.

Dafür wurde sie gestern reichlich gelobt. Zuerst von Schauspieler und Hauptdarsteller Heinrich Schafmeister: "Allein, dass Pia mir diesen Block empfohlen hat", schwärmt er und hält seine Notizzettel in die Höhe. Aber auch Helmuth Fuschl, der das Stück an seiner alten Wirkungsstätte inszeniert, ist von Oertels Arbeit begeistert. "Vor allem, dass sie bei allen Proben dabei war - das kenne ich sonst nicht." In der "Selbstanzeige", die im Herbst Uraufführung am Schlosspark-Theater von Dieter Hallervorden (der das Stück von Francis Veber auch aus dem Französischen übersetzte) in Berlin hatte, geht es "um einen Niemand, um einen, der nicht mehr wahrgenommen wird", so Schafmeister. Damit er wieder gesehen wird, erstattet Francois Selbstanzeige wegen Steuerhinterziehung. Sein Leben kommt dadurch in Schwung: gemeinsam mit dem Steuerprüfer (Roland Jankowsky), seinem alten Freund Maurin, dem Banker (Jens Knospe), der Innenarchitektin Christine (Anna Montanaro), der Nachbarin Olga (Mirjam Radovic), seiner Ex-Frau Marie (Konstanze Proebster) und schließlich dem reichen Onkel Pierre (Wolfgang Welter).

Bis zum 21. Mai steht dieses Ensemble auf der Bühne der Komödie, die meisten von ihnen sind bereits Stamm-Schauspieler an der Steinstraße. Schafmeister ist zum fünften Mal an diesem Theater engagiert, Knospe zum vierten Mal, Jankowsky, der Kommissar Overbeck aus der ZDF-Krimireihe "Wilsberg", zum dritten Mal. Alle gemeinsam sind der Meinung: "Dieses Stück ist nicht einfach." Es funktioniere über den Text, so Schafmeister, alles müsse ineinander greifen. Auf der Bühne finde "eine hohe Frequenz mit viel Hin und Her" statt, beschreibt er. Sein Trost fürs Publikum: "Am Ende wird alles gut - hoffentlich."

Karten unter Tel. 0211 133707

(ak)
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