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Premiere
Maria Furtwängler zeigt ihren neuen Film

Premiere von Das Wetter in geschlossenen Räumen mit Maria Furtwängler
Schauspielerin Maria Furtwängler präsentierte sich im rückenfreien Schwarzen bei der Premiere im Atelier-Kino. FOTO: christoph reichwein
Düsseldorf. Mehr als 22 Tatort-Filme hat Maria Furtwängler (49) gedreht. Als Charlotte Lindholm überführt sie im ländlichen Niedersachsen so manchen Schurken. Demnächst ist die Schauspielerin auf der Kinoleinwand zu sehen. "Das Wetter in geschlossenen Räumen" heißt das Drama, das Maria Furtwängler am Dienstag als NRW-Premiere im Atelier-Filmkunstkino vorstellte. Und geschlossene Räume hat sie sich wohl auch gewünscht, als sie im Taxi an der Graf-Adolf-Straße vorfuhr - gekleidet trotz der Minusgrade mit einem schwarzen, rückenfreien Kleid aus dünnem Stoff.

"Klar friere ich", sagt sie gut gelaunt. "Aber das Kleid ist so schön, ich musste es für Düsseldorf einfach anziehen." Extra aus München habe sie sich die elegante Designerrobe an den Rhein schicken lassen. "Gut, dass es geklappt hat." Top frisiert ist sie selbstverständlich auch - und das, obwohl sie keine Zeit hatte, vor der Kinopremiere noch zu ihrer Lieblingsfrisörin Carine Bartholomé an der Berliner Allee zu gehen.

"Keine macht mir die Haare so gut wie Carine", sagt sie und streift sich lächelnd eine blonde Strähne aus dem Gesicht. Aber Zeit, das sei eben ein Mangel in ihrem Leben, sagt die Schauspielerin. Sonntag sei sie noch beim Max-Ophüls-Filmfestival in Saarbrücken gewesen, um ihren Film zu zeigen. Montag dann Düsseldorf, dann geht's nach Berlin - und das alles bei Schnee und Kälte. Auf Düsseldorf habe sie sich aber gefreut, weil sie für die Arbeit an "Das Wetter in geschlossenen Räumen" einige Tage an der Königsallee gewohnt und im Hotel Interconti gedreht hatte.

Bilder aus dem "Tatort: Spielverderber" mit Diekmann als Leiche FOTO: NDR/Frederic Batier

"Das waren zwei tolle Luxus-Drehtage." Klar, dass sie für ihren kurzen Düsseldorf-Aufenthalt wieder im Hotel an der Kö nächtigt. Gern wäre sie länger geblieben - schon, um ihren alten Freund, den Modehändler Albert Eickhoff zu treffen oder an der Kö einzukaufen. Das aber ließe der enge Zeitplan leider nicht zu - es gelte, den neuen Film zu promoten. Dass Maria Furtwängler diese Aufgabe ernst nimmt, zeigt sie, als sie sich vor die Fotografen und Fernsehkameras stellt.

Als erfahrener Film- und Fernsehstar fühlt sie sich gut im Blitzlichtgewitter, dreht sich, lächelt, zeigt das elegante Kleid, wirft sich gut in Pose - von frösteln keine Spur mehr. Sie holt ihre Schauspielkollegen Anne von Keller, Maelle Giovanetti und Mehmet Sözer noch vor die Kameras. Auch, dass Regisseurin Isabelle Stever gut abgelichtet wird, ist Furtwänglers Verdienst.

Der Film, unter anderem finanziert von der Film- und Medienstiftung NRW mit Sitz im Düsseldorfer Medienhafen, sei ihr sehr wichtig, betont sie. In "Das Wetter in geschlossenen Räumen" spielt sie eine Entwicklungshelferin in einem arabischen Krisengebiet, "eine Frau, die ins Extreme einsteigt", sagt sie. Im Savoy-Kino läuft der Film nächste Woche. Holger Lodahl

Quelle: RP
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