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Comitee Düsseldorfer Carneval
Prinz und Venetia - dieses Mal zu zweit im Doppelzimmer

Comitee Düsseldorfer Carneval: Prinz und Venetia - dieses Mal zu zweit im Doppelzimmer
Prinz Hanno (Steiger) und seine Venetia Sara (Flötmeyer) FOTO: privat
Düsseldorf. Als das Comitee Düsseldorfer Carneval (CC) vor wenigen Monaten von heute auf morgen einen neuen Vorstand brauchte, war der zwar schnell gefunden - aber Präsident Martin Laumen, Vize Stefan Kleinehr und Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann hatten seinerzeit wohl nicht wirklich eine Ahnung, was da auf sie zukam. Sie übernahmen einen ordentlich geführten Betrieb, Schulden gebe es keine, bestätigte Tüllmann jetzt. Aber man stand plötzlich vor bis dato unbekannten Problemen.

Beispiel: Wohl schon seit Jahren stören zwei Gruppen von Spontan-Narren aus Hamm und Flehe erheblich den Zoch durch zu laute Musik und wenig feinen Auftritt. Selbst die Polizei wurde schon angegriffen. Tüllmann, in dieser Sache von der Polizei informiert, zeigte sich fassungslos. Nun gibt es die Quittung - Zoch-Verbot, erzählte er. Notfalls wird es, völlig humorfrei, durchgesetzt. Dagegen war die Frage nach dem neuen Hauptquartierssponsor eher angenehm: Nachdem man mehrmals im Breidenbacher Hof logiert hatte, ließ man sich nun vom ebenso feinen Interconti an der Kö den roten Teppich ausrollen. Dort werden also Prinz Hanno (Steiger) und seine Venetia Sara (Flötmeyer) nebst Adjutantur während der Session ein ruhiges Plätzchen (und mehr) finden. Was das Ganze erheblich verbilligt: Die beiden sind auch im wahren Leben ein Paar und brauchen also nur ein Zimmer. Das ist ungewöhnlich - meist sind Prinz und Venetia (jedenfalls vor der Session) privat nicht liiert. Und nicht immer ist der gemeinsame Narrenstress der Zweisamkeit förderlich.

Apropos Kosten: Einen der ersten Schockmomente erlebte die neue Führungscrew beim Kostenvoranschlag für die Renovierung der Wagenbauhalle. Deutlich über eine Million habe das kosten sollen, hieß es. Da hörte der Spaß auf, und man bat andere Handwerker um Hilfe. Nun hat man die Kosten auf 350.000 Euro gedrückt, freut sich über Hilfe der Stadt und auf zehn bis 15 Jahre stabiles Werkeln neben dem früheren (und bald reaktivierten) Rheinbahndepot am Steinberg. Dass man dort noch lange bleiben kann, gilt als abgemacht.

(ho-)
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